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Donnerstag, 17. März 2022

Playoff-Start in den Oberligen Achtelfinals beginnen am Freitag – Vorrunden-Champions Halle und Weiden sowie neun weitere Clubs potenziell aufstiegsberechtigt

Goalie Björn Linda und sein Herner EV sicherten sich erst über die Pre-Playoffs am Dienstag und Mittwoch den Einzug ins Playoff-Achtelfinale. Dort wartet der Süd-Zweite aus Memmingen als Gegner auf die Miners.
Foto: Unverferth

Am Freitag beginnt auch in der Oberliga die heißeste Phase der Saison, die Playoffs. Noch 16 Teams befinden sich im Rennen um die Meisterschaft. Elf davon sind auch potenzielle Aufsteiger in die DEL2. Im Modus best-of-five steigen nun zunächst die Achtelfinals. Im Gegensatz zur Vorsaison wird zudem bereits ab der ersten Runde zwischen dem Norden und dem Süden verzahnt. Alle Spiele sind live auf Sprade.TV zu sehen.

Saale Bulls Halle – EC Peiting
SITUATION:
Halle war lange die Übermannschaft der Oberliga Nord und sicherte sich mit 114 Punkten aus 47 Spielen souverän Rang eins. Nach einer Corona-Zwangspause kassierten die Hallenser zum Vorrundenende allerdings zwei deutliche Niederlagen gegen die Hannover Indians. Nach einer schwachen Schlussphase mit vier Niederlagen aus den letzten fünf Partien schloss Peiting die Hauptrunde mit 53 Punkten aus 40 Partien ab. In den Pre-Playoffs setzte sich der Vorrundenachte dann jedoch souverän gegen Lindau durch.
PERSONAL: Die Saale Bulls mussten am vergangenen Wochenende mit einem sehr kurzen Lineup klarkommen. Zum Playoff-Start könnte allerdings der ein oder andere zuletzt coronabedingt fehlende Spieler zurückkehren. Defintiv fehlen wird weiterhin Verteidiger Dennis Schütt. Gleiches gilt für Peitings Fabian Weyrich, für den die Saison wohl bereits beendet ist. Zumindest im ersten Spiel fehlt zudem Lukas Motloch nach seiner Spieldauer-Disziplinarstrafe aus dem zweiten Pre-Playoff-Spiel.
PROGNOSE: Halle gewinnt in vier Spielen.
TERMINE: 18. März (in Halle), 20. März (in Peiting), 22. März (in Halle), falls nötig: 25. März (in Peiting), 27. März (in Halle).

Blue Devils Weiden – TecArt Black Dragons Erfurt
SITUATION:
Weiden sammelte in seinen 41 Vorrundenspielen exakt 100 Punkte und beendete die Hauptrunde im Süden als Erster. Die bis dato letzten vier Partien gewann die Mannschaft von Head Coach Sebastian Buchwieser allesamt. Erfurt kam im Norden in 45 Partien zu 62 Punkten und belegte zum Ende der Hauptrunde Rang acht. In den Pre-Playoffs setzten sich die Black Dragons gegen Essen in Summe aus Hin- und Rückspiel mit 8:5 (4:5 und 4:0) durch.
PERSONAL: Bei den Blue Devils fehlen schon seit Längerem die Verteidiger Rob Brown und Barry Noe sowie die Angreifer Tomas Rubes und Neal Samanski verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt. Dass aus dem Quartett bereits zum Playoff-Start jemand zurückkehrt, erscheint unwahrscheinlich. Erfurts Trainer Raphael Joly wird voraussichtlich der gleiche Kader zur Verfügung stehen wie bei den Pre-Playoff-Spielen gegen Essen unter der Woche.   
PROGNOSE: Weiden gewinnt in drei Spielen.
TERMINE: 18. März (in Weiden), 20. März (in Erfurt), 22. März (in Weiden), falls nötig: 25. März (in Erfurt), 27. März (in Weiden).

Hannover Scorpions – SC Riessersee
SITUATION:
Die Scorpions sammelten in ihren 50 absolvierten Vorrundenspielen 109 Punkte und belegten damit im Norden Rang zwei. Zuletzt zeigten sich die Niedersachsen in guter Form und gewannen (inklusive einer Spielwertung) vier ihrer bis dato letzten fünf Partien. Riessersee kam in 40 Partien zu 55 Zählern, was im Süden Rang sieben bedeutete. Zuletzt feierten die Werdenfelser (inklusive der beiden Pre-Playoff-Spiele gegen Füssen) acht Siege in Folge.
PERSONAL: Nach mehreren Corona-Fällen fehlten bei Hannover im Comeback-Spiel am Sonntag zahlreiche Spieler. Wer davon bis zum Playoff-Start zurückkehrt, ist noch offen. Von den Förderlizenzspielern aus Wolfsburg könnten Jan Nijenhuis sowie Thomas Reichel weiter eingesetzt werden. Beim SCR ist für Christopher Chyzowski, Thomas Radu und (wohl auch) Filip Hadamczik die Saison bereits beendet. Wie in den Pre-Playoffs könnten aus München wieder Bastian Eckl, Elias Lindner und Sebastian Cimmerman mitwirken.
PROGNOSE: Die Scorpions setzen sich in vier Spielen durch.
TERMINE: 18. März (in Mellendorf), 20. März (in Füssen), 22. März (in Mellendorf), falls nötig: 25. März (in Füssen), 27. März (in Mellendorf).

ECDC Memmingen Indians – Herner EV
SITUATION:
Die Indians sammelten in ihren 41 Vorrundenspielen 99 Punkte und landeten damit knapp hinter Weiden auf rang zwei der Oberliga Süd. Zuletzt befanden sich die Maustädter in einer Mega-Form und feierten in 20 Partien im Jahr 2022 beachtliche 18 Siege. Herne kam in 48 Partien zu 89 Punkten und musste als Siebter im Norden den Weg über die Pre-Playoffs gehen. Dort feierte die Mannschaft von Trainer Danny Albrecht aber zwei sehr deutliche Siege (12:4 und 6:1) gegen Rostock.
PERSONAL: Für die Memminger Philipp de Paly und Marc Hofmann ist die Saison aufgrund von Verletzungen bereits beendet. Zahlreiche weitere Spieler mussten zudem in den vergangenen Wochen aufgrund von Corona-Infektionen sowie Verletzungen pausieren. Ob letztlich alle davon betroffenen Akteure rechtzeitig fit werden, entscheidet sich kurzfristig. Bei den Miners fehlt Angreifer Denis Fominych, für den die Spielzeit 2021/22 aufgrund einer Verletzung ebenfalls bereits beendet ist.
PROGNOSE: Memmingen setzt sich in vier Spielen durch.
TERMINE: 18. März (in Memmingen), 20. März (in Herne), 22. März (in Memmingen), falls nötig: 25. März (in Herne), 27. März (in Memmingen).

Tilburg Trappers – Höchstadter EC
SITUATION:
Die Trappers sammelten in ihren 48 Vorrundenspielen 102 Punkte und belegten damit in der Abschlusstabelle Rang drei der Oberliga Nord. Den Alligators reichten 58 Zähler aus 41 Partien, um sich im Süden Rang sechs – und damit den letzten direkten Playoff-Platz – zu sichern.
PERSONAL: Tilburg hatte in den vergangenen Wochen mit zahlreichen Corona-Infektionen zu kämpfen. Welche der zuletzt infizierten Spieler bis zum Playoff-Start am Freitag fit sind, wird sich erst im Laufe der Woche final entscheiden. Auch im Lager des Süd-Oberligisten traten in der vergangenen Woche abermals mehrere Fälle auf, sodass der zur Verfügung stehende Kader noch offen ist. Verletzungsbedingt fehlte beim HEC zudem bereits seit Mitte Januar Markus Babinsky. Des Weiteren kommt von den Förderlizenzspielern von Kooperationspartner Selb niemand auf die geforderte Mindestanzahl an Hauptrundeneinsätzen, um in den Playoffs weiter eingesetzt zu werden.
PROGNOSE: Tilburg gewinnt in drei Spielen.
TERMINE:  18. März (in Tilburg), 20. März (in Höchstadt), 22. März (in Tilburg), falls nötig: 25. März (in Höchstadt), 27. März (in Tilburg).

Hannover Indians – Deggendorfer SC
SITUATION:
Mit 97 Punkten aus ihren 47 absolvierten Vorrundenspielen sicherten sich die Indians Rang vier im Norden. Bemerkenswert dabei ist vor allem die Form der Mannschaft von Trainer Lenny Soccio, die zuletzt zehn Siege in Folge feierte und seit dem 4. Februar ungeschlagen ist. Deggendorf kam seit dem Jahreswechsel immer besser in Schwung. Mit coronabedingt sehr kurzem Lineup wurden allerdings drei der letzten vier Spiele verloren. Insgesamt reichten 64 Zähler aus 39 Vorrundenspielen zu Rang fünf im Süden.
PERSONAL: Bei Hannover fehlt seit Mitte Februar Verteidiger Nicolas Turnwald. Sein Mitwirken in den Playoffs ist fraglich. Ansonsten sollten die Niedersachsen komplett sein. Ganz anders bei Deggendorf: Am Wochenende befanden sich noch elf Spieler aufgrund von Corona-Infektionen in Isolation oder im Return-to-Play-Verfahren. Wer davon bis zum Wochenende fit wird, entscheidet sich kurzfristig. Gleiches gilt für die zuletzt verletzungsbedingt fehlenden Akteure um Routinier Thomas Greilinger.
PROGNOSE: Die Indians gewinnen in vier Spielen.
TERMINE:  18. März (in Hannover), 20. März (in Deggendorf), 22. März (in Hannover), falls nötig: 25. März (in Deggendorf), 27. März (in Hannover).

Starbulls Rosenheim – Crocodiles Hamburg
SITUATION: Mit 91 Punkten aus 41 absolvierten Partien sicherte sich Rosenheim Rang drei in der Oberliga Süd. Nach mehreren schwachen Auftritten in den vergangenen Wochen und der Trennung von drei Spielern zeigte sich die Mannschaft von Head Coach John Sicinski am letzten Vorrundenwochenende verbessert und holte aus den Duellen gegen Weiden und Regensburg vier Punkte. Die Crocodiles sicherten sich mit einem starken Schlussspurt und zehn Siegen aus den letzten 13 Vorrundenspielen im Norden Rang sechs. Insgesamt sammelte die Mannschaft von Trainer Henry Thom, der die Oberliga Süd aus seiner Zeit in Selb noch bestens kennt, 93 Zähler in 49 Partien.
PERSONAL: Bei Rosenheim fehlte zuletzt der angeschlagene Dominik Daxlberger, der aber zum Playoff-Start wieder dabei sein sollte. Die Hansestädter müssen seit Ende Januar auf Verteidiger Dominic Steck verzichten. Ansonsten sollte der Hamburger Kader komplett sein. Auch die im Saisonverlauf lange pausierenden Vojtech Suchomer, Patrick Saggau und Dominik Lascheit waren zuletzt wieder mit von der Partie.
PROGNOSE: Die Starbulls setzen sich in fünf Partien durch.
TERMINE: 18. März (in Rosenheim), 20. März (in Hamburg), 22. März (in Rosenheim), falls nötig: 25. März (in Hamburg), 27. März (in Rosenheim).

Eisbären Regensburg – EXA IceFighters Leipzig
SITUATION:
72 Zähler aus nur 34 Hauptrundenspielen führten für Regensburg zu Rang vier. Die bis dato letzten beiden Partien (eine davon wegen Nichtantritts) gingen aus Sicht der Oberpfälzer verloren. Zuvor gewann die Mannschaft von Trainer Max Kaltenhauser vier Spiele in Folge. Die IceFighters sammelten in ihren 47 Partien 93 Punkte und belegten damit im Norden den fünften Platz. Zuletzt musste der kleine Leipziger Kader der hohen Spielanzahl etwas Tribut zollen. Von den 13 Partien seit dem 11. Februar gewann die Mannschaft von Head Coach Sven Gerike, der als Spieler sowie Trainer auch eine Regensburger Vergangenheit hat, lediglich sechs.
PERSONAL: Für Regensburgs Torhüter Peter Holmgren ist die Saison aufgrund eines Innenbandrisses bereits beendet. Sehr fraglich ist zudem das Mitwirken von Kapitän Peter Flache, der noch dabei ist, einen Handbruch auszukurieren. Nachdem Verteidiger Erek Virch am Freitag nach knapp zweimonatiger Pause sein Comeback feierte, dürften die IceFighters dagegen zum Playoff-Start komplett sein.
PROGNOSE: Regensburg gewinnt in vier Spielen.
TERMINE:  18. März (in Regensburg), 20. März (in Leipzig), 22. März (in Regensburg), falls nötig: 25. März (in Leipzig), 27. März (in Regensburg).

Sebastian Saradeth


Kurznachrichtenticker

  • vor 18 Stunden
  • Mit den Selber Wölfen haben nun alle DEL2-Teams einen Teammanager. Günter Rudolph, der zuletzt ehrenamtlich tätig war, übernimmt die Aufgabe nun hauptamtlich.
  • gestern
  • Die U20-Nationalmannschaft hat ihr erstes von zwei Testspielen als Vorbereitung auf die WM gegen die Slowakei mit 3:5 verloren. Am Freitagmittag Ortszeit geht es dann im nächsten Test gegen Lettland.
  • gestern
  • Jonathan Huberdeau und die Calgary Flames haben sich nach dessen Trade aus Florida (gegen Matthew Tkachuk) auf einen neuen Achtjahresvertrag über 84 Millionen Dollar geeinigt. Er wird im Schnitt 10,5 Millionen Dollar verdienen. Vergangene Saison war er mit 115 Punkten zweitbester Scorer der NHL.
  • vor 2 Tagen
  • Kurzfristiger Tausch im Trainerstab der Augsburger Panther: Simo Vehviläinen (39) wird neuer Torhüter- und Videocoach. Er ersetzt seinen eigentlich eingeplanten finnischen Landsmann Juha Lehtola, der in eine NHL-Organisation wechseln wird.
  • vor 3 Tagen
  • Die Nürnberg Ice Tigers benötigen einen neuen Athletiktrainer: Wie der Club aus der PENNY DEL mitteilte, hat Andreas Gerg kurz vor dem Start in die Saisonvorbereitung von einer Option in seinem Vertrag Gebrauch gemacht, die es ihm ermöglicht, zu einem Fußball-Erstligisten ins Ausland zu wechseln.
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