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Freitag, 24. Juni 2022

Oberliga-Personalien Weiden holt Peitings Top-Scorer Nagtzaam mit deutschem Pass, Finne Uski dritter Kontingentspieler in Duisburg, Hamburg verpflichtet Moberg

Nardo Nagtzaam wechselt vom EC Peiting zu den Blue Devils Weiden.

Foto: imago images/Eibner

UPDATE: 12:20 Uhr. Die Blue Devils Weiden haben den Deutsch-Niederländer Nardo Nagtzaam vom Ligakonkurrenten EC Peiting verpflichtet, der dort mit 73 Punkten (21 Tore und 52 Vorlagen in 44 Spielen) bester Scorer war. Er erhielt vor wenigen Wochen einen deutschen Pass. Die Weidener statteten ihn mit einem Vertrag über drei Jahre aus. Drei Jahre hatte er nun bei den Peitingern gespielt, zuvor war er für die Tilburg Trappers und die Moskitos Essen aktiv. Im Nachwuchs wurde er auch am US-College und in der USHL ausgebildet, zuvor spielte er in Köln und Krefeld in der DNL. „Ich habe mich für die Blue Devils entschieden, weil sie zum einen mit dem Aufstieg in die DEL2 ein klares Ziel vor Augen haben und zum anderen ich den Trainer sehr gut kenne“, sagte Nagtzaam. Auch in Peiting war sein Trainer bereits Sebastian Buchwieser.

Die Füchse Duisburg haben ihre dritte Importstelle mit dem Finnen Oula Uski besetzt. Der 30-Jährige spielte in der vergangenen Saison in der zweiten französischen Liga für Caen (sieben Spiele, ein Tor, fünf Vorlagen) und in der dritten schwedischen Liga für Visby/Roma (23 Spiele, vier Tore, 18 Vorlagen). Er wurde in Joensuu bei Jokipojat ausgebildet und spielte dort bis zur Saison 2017/2018 im Seniorenbereich in der Mestis. Der 194cm große und 100kg schwere Finne sammelte neben seiner Zeit in der Mestis noch Erfahrungen in der Ungarischen Ersten Liga, in der er für Dunaújvárosi Acélbikák auflief. In der Saison 2019/2020 spielte er für den KH GKS Katowice in Polen.

Ebenfalls einen neuen Importspieler verpflichtete Duisburgs künftiger Ligakonkurrent aus Hamburg. Sebastian Moberg unterschrieb bei den Crocodiles einen Einjahresvertrag. Der finnische Verteidiger stand in der vergangenen Saison für den Herner EV auf dem Eis und kam in 35 Partien zu sechs Treffern sowie 13 Assists. Zuvor war der 26-jährige ehemalige finnische Juniorennationalspieler mit Ausnahme eines kurzen Abstechers nach Schweden durchgängig in seinem Heimatland aktiv. Zur Verpflichtung von Moberg sagte Hamburgs Trainer Henry Thom: „Sebastian ist ein technisch super ausgebildeter Spieler. Man sieht ja in seiner Vita, dass er bis zur U20 in den finnischen U-Nationalmannschaften gespielt hat. In den Gesprächen habe ich gemerkt, dass er ein guter Typ ist und die richtige Mentalität hat. Außerdem passt er gut zu unserem System.“

Ebenfalls künftig nicht mehr für Herne auf dem Eis stehen, wird Aaron Krebietke. Der gebürtige Herner, der in der vergangenen Saison als Förderlizenzspieler vom Iserlohner EC 24 Oberligaspiele (zwei Tore, zwei Assists) für die Miners bestritt, schließt sich dem Kölner EC an. Für die Junghaie wird der 18-jährige Verteidiger in der kommenden Spielzeit in der DNL Division I aktiv sein.

 


Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Maximilian Hofbauer und Oberligist Rosenheim gehen getrennte Wege. Der eigentlich noch für die Saison 2022/23 gültige Kontrakt des Stürmers wurde aufgelöst. Im Vorjahr erzielte der 32-jährige Stürmer in 21 Spielen ein Tor und bereitete einen Treffer vor.
  • gestern
  • US-Stürmer Trevor Gooch, der trotz Zusage im Sommer schließlich nicht von den Reading Royals (ECHL) zum EHC Freiburg in die DEL2 wechselte, schließt sich nun den Aalborg Pirates in Dänemark an.
  • vor 2 Tagen
  • Der EV Füssen hat den Abschied von Marc Sill bestätigt. Der 33-jährige Angreifer war zwei Spielzeiten für den Süd-Oberligisten aktiv und kam in diesem Zeitraum in 62 Pflichtspielen zu 15 Treffern sowie 14 Assists. Der neue Verein des gebürtigen Oberstdorfers ist noch nicht bekannt.
  • vor 2 Tagen
  • Gastgeber Kanada hat mit einem 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)-Erfolg über Schweden zum 23. Mal, jedoch erstmals seit 2018 den Hlinka Gretzky Cup für U18-Nationalteams gewonnen. Rang drei sicherte sich Finnland mit einem 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)-Sieg gegen Tschechien. Deutschland wurde sieglos Turnier-Letzter.
  • vor 3 Tagen
  • Mit den Selber Wölfen haben nun alle DEL2-Teams einen Teammanager. Günter Rudolph, der zuletzt ehrenamtlich tätig war, übernimmt die Aufgabe nun hauptamtlich.
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