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Dienstag, 20. September 2022

Drei Verteidiger-Größen machen Schluss Langjähriger Bruins-Kapitän Zdeno Chara beendet seine Karriere mit 45 Jahren – Auch Subban und „Ironman" Yandle hören auf

Triumph: Zdeno Chara im Jahr 2011 mit dem Stanley Cup.
Foto: imago images/Icon Sportswire

Zdeno Chara beendet seine aktive Eishockeylaufbahn im Alter von 45 Jahren. Der Slowake teilte seine Entscheidung am Dienstag in den sozialen Netzwerken mit. Chara avancierte insbesondere als langjähriger Kapitän der Boston Bruins zu einer NHL-Legende und unterzeichnete nun auch einen symbolischen Eintagesvertrag bei der Organisation aus dem US-Bundesstaat Massachusetts, um als Bruin zurücktreten zu können. Zuletzt verteidigte der 2,05-Meter-Mann jeweils eine Saison lang im Trikot der New York Islanders sowie der Washington Capitals.

Bei den Islanders hatte Charas NHL-Karriere in der Spielzeit 1997/98 auch begonnen, bevor der Drittrundendraftpick des Jahres 1996 im Sommer 2021 zu den Ottawa Senators getradet wurde und 2006 als Free Agent nach Boston wechselte. Dort blieb Chara bis 2020. Mit den Bruins gewann der zweimalige Vizeweltmeister in der Saison 2010/11 den Stanley Cup, zwei Jahre zuvor war Chara zum besten Verteidiger der National Hockey League gekürt worden. Der sechsmalige All-Star beendet seine Laufbahn mit 1.680 Hauptrundeneinsätzen (680 Scorer-Punkte), mehr Matches hat kein Defender in der langen Historie der NHL absolviert. Hinzu kamen für Chara exakt 200 Playoff-Partien (70 Torbeteiligungen).

Auch P.K. Subban hat einen Schlussstrich unter seine aktive Karriere gezogen. Der 33-Jährige glänzte insbesondere im Trikot der Montréal Canadiens, die Subban 2007 in der zweiten Runde gedraftet hatten. Als Habs-Profi gewann der extrovertierte Rechtsschütze 2013 die Norris Trophy für den besten Verteidiger der NHL sowie 2014 Olympia-Gold mit Kanada. Später spielte Subban für die Nashville Predators und zuletzt für die New Jersey Devils, insgesamt stand er 930 Mal (529 Scorer-Punkte) in der stärksten Liga der Welt auf dem Eis.

Mit Keith Yandle hat am Dienstag zudem ein dritter langjähriger NHL-Verteidiger das Ende seiner aktiven Laufbahn bekanntgegeben. Der 36-jährige Ex-Profi der Phoenix beziehungsweise Arizona Coyotes, New York Rangers, Florida Panthers und Philadelphia Flyers ist mit 989 aufeinanderfolgenden Einsätzen ohne verpasstes Match der "Ironman"-Rekordhalter der Liga-Historie. Die Serie endete erst Anfang April dieses Jahres, als Philadelphias Coach Mike Yeo den US-Amerikaner auf die Tribüne setzte. Yandle, wie Chara und Subban ein mehrmaliger All-Star, schließt seine Karriere mit insgesamt 1.167 NHL-Partien (655 Scorer-Punkte) ab.

Stefan Wasmer


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Notizen

  • vor 16 Stunden
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • vor 20 Stunden
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • vor 23 Stunden
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
  • gestern
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 5 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
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