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Mittwoch, 28. September 2022

Die Mittwochsspiele in der PENNY DEL Mannheim ringt Straubing nieder, Final-Neuauflage geht an München, Haie bleiben auswärts ohne Sieg

Mannheims Matchwinner Matthias Plachta (r.) im Duell mit Tigers-Torjäger Jason Akeson.
Foto: imago/eibner

Die Adler Mannheim konnten am 5. Spieltag der PENNY DEL einen Heimsieg feiern. In einem hochklassigen Match bezwangen die Quadratestädter am Mittwochabend Straubing mit 3:2 nach Penalty-Schießen. Unterdessen setzte sich die Red Bull München im Top-Spiel mit 4:1 gegen Meister Berlin durch, während die Kölner Haie beim 1:3 in Schwenningen auch das dritte Auswärtsspiel in Serie verloren.

Routinier Nigel Dawes brachte die Adler im Heimspiel gegen Straubing in Front. Die Tigers zeigten sich allerdings unbeeindruckt und drehten das Match innerhalb von 13 Sekunden – JC Lipon nach einer Zwei-auf-eins-Situation sowie Trenton Bourque nach starker Puckeroberung netzten für die Gäste ein.

Die Führung hielt bis zur 50. Minute, dann schaffte Mannheim aber doch den Ausgleich: Matt Donovan bugsierte die Scheibe nach Vorarbeit von Jordan Szwarz zum 2:2 in die Maschen. So ging es in die Verlängerung, die trotz spektakulärer Chancen auf beiden Seiten keinen Sieger hervorbringen sollte. Im Shootout war es dann Matthias Plachta, der den Puck nach starkem Move „unters Dach“ setzte und Mannheim den zweiten Punktgewinn des Abends bescherte.

Die Spiele im Stenogramm (3 Einträge)

 

Bei der Final-Wiederauflage zwischen München und Berlin gelang den heimischen Red Bulls die Revanche für die Endspiel-Pleite. Nicht einmal drei Minuten waren absolviert, da netzte Goalgetter Austin Ortega nach unnachahmlichem Solo ein. Im einzigen Powerplay des zweiten Drittels erhöhte Routinier Ben Street sogar auf 2:0 für die Mannen von Coach Don Jackson.

Marcel Noebels sorgte im Schlussabschnitt wieder kurzzeitig für Spannung, als er in Überzahl auf 1:2 aus Sicht des Meisters verkürzte. Doch nur zwei Minuten vergingen, da stellte Maximilian Kastner den alten Abstand mit seinem 3:1 wieder her. Rückkehrer Ben Smith sorgte mit dem 4:1 schließlich für die endgültige Entscheidung.

In Schwenningen gestaltete sich das 1. Drittel gegen Köln zäh, bis die Gastgeber Sekunden vor der Pausensirene dann doch noch jubeln durften. Der Treffer von Tylor Spink wurde erst nach Videobeweis gegeben – zuvor hatten die Referees auf dem Eis auf Torwartbehinderung entschieden und dem 1:0 die Anerkennung zunächst verweigert.

Aus dem Nichts kamen die Domstädter im Mittelabschnitt zum Ausgleich. Einen halbhohen Pass von Stanislav Dietz nahm Mark Olver spektakulär volley und traf das Bein von Dave McIntyre, von wo der Puck zum 1:1 ins Tor sprang. Doppelt bitter für Schwennigen: Kurz zuvor hatte Tylor Spink einen Penalty verschossen. Ein Patzer von Alex Roach ermöglichte den Wild Wings dann aber einen Konter und das 2:1 durch Daniel Pfaffengut. Der Ex-Kölner Sebastian Uvira legte in Überzahl das 3:1 nach. Dabei blieb es, denn Köln fiel im torlosen Schlussabschnitt nur noch wenig ein.

André Schall


Kurznachrichtenticker

  • vor 7 Stunden
  • Der SC Riessersee trennt sich mit sofortiger Wirkung von den Spielern Simon Gerstmeir und Lukas Koziol. Die gab der Club aus der Oberliga Süd am Donnerstag bekannt. Beide Verträge wurden aus unterschiedlichen Gründen in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.
  • vor 9 Stunden
  • Verteidiger Markus Jänichen beendet mit sofortiger Wirkung sein Engagement bei den HC Landsberg Riverkings in der Oberliga Süd. "Der Zeitpunkt ist natürlich mehr als ungünstig, leider ging es nicht anders", sagt der Lehrer, bei dem sich eine neue berufliche Situation ergeben hat.
  • vor 10 Stunden
  • Stürmer Jayden Schubert von den Hannover Indians wurde nachträglich für insgesamt drei Meisterschaftsspiele der Oberliga Nord vom DEB gesperrt.
  • vor 16 Stunden
  • Süd-Oberligist Passau Black Hawks hat die Verträge mit Levin Vöst und Jonas Franz aufgelöst. Für beide Spieler sei der Aufwand Oberliga-Eishockey zu spielen und gleichzeitig ihren Berufen nachzugehen, nicht mehr vereinbar gewesen, teilte der Club mit.
  • gestern
  • Bei Laura Kluge (ECDC Memmingen) ist eine alte Verletzung wieder aufgebrochen, weshalb sich die 26-jährige Angreiferin einer Operation unterziehen muss. Kluge wird rund sechs Monate ausfallen und damit auch der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Kanada im April fehlen.
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