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Donnerstag, 19. Januar 2023

PENNY DEL am Donnerstag: Dritter Sieg in Folge: Drei Tore im Auftaktdrittel sichern Berlin 4:2-Erfolg in Frankfurt

Die Eisbären Berlin (helle Trikots) gewannen am Donnerstag am Ende verdient mit 4:2 bei den Löwen Frankfurt.

Foto: imago images/Beautiful Sports

Berlin ist nach dem dritten Sieg in Folge weiter im Aufwärtstrend: Am Donnerstag gewannen die Eisbären dank dreier Treffer im Auftaktdrittel und letztlich guter Defensivarbeit verdient mit 4:2 in Frankfurt. Für die Löwen war es hingegen die sechste Niederlage aus den letzten sieben Spielen.

"Das erste Drittel war ausschlaggebend. Die Turnovers haben uns das Spiel gekostet“, analysierte demnach auch Frankfurts Trainer Garry Fleming bei MagentaSport. Berlins Torhüter Tobias Ancicka sprach von einem "sehr wichtigen Sieg“ für die Eisbären, die jetzt doch noch in den Kampf um Platz zehn eingreifen könnten. "Wir haben über 60 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen“, fügte der Goalie letztlich noch an und analysierte damit das Match ganz gut.

Die Eisbären erwischten vor 5.572 Zuschauern einen Start nach Maß: Nach nicht einmal neun Minuten führten die Gäste nach Treffern von Fiore, Pföderl und Müller (abgefälschter Weitschuss) deutlich mit 3:0. Die Frankfurter erholten sich von diesem Schock nur mühsam, kamen aber durch Olsen, der erstmals nach seiner langen Sperre wieder mitwirken durfte, zumindest im ersten Abschnitt noch zum Anschlusstreffer. Im Mitteldrittel hatten die Eisbären zunächst alles im Griff, bevor Frankfurt mit dem insgesamt zweiten Schuss im zweiten Drittel in Überzahl plötzlich den zweiten Treffer erzielte. Nun war wieder Feuer im Spiel. Die Löwen leisteten sich dann aber zwei Strafzeiten in Folge, so dass die Gäste fast zwei Minuten zwei Mann mehr auf dem Eis hatten. Diese Chance ließen die Berliner allerdings ungenutzt, weil sie in doppelter Überzahl viel zu umständlich und zögerlich agierten.

„Wir haben im Mitteldrittel viel besser gespielt und sollten den Schwung jetzt in den letzten Abschnitt mitnehmen, zumal auch die überstandene Unterzahl-Situation zusätzlich Auftrieb geben sollte“, sagte Löwen-Stürmer Konstantin Vogt im Pauseninterview bei MagentaSport. Doch Berlin machte den Plänen der Frankfurter einen Strich durch die Rechnung. Die Gäste ließen nicht viel zu, standen sicher in der Abwehr und blieben auch in der heißen Schlussphase ganz cool. Fankfurt nahm schon drei Minuten vor dem Ende den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, machte Druck, konnte aber Ancicka im Tor der Eisbären nicht mehr überwinden.

DAS SPIEL IM STENOGRAMM

Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin
2:4 (1:3, 1:0, 0:1)

Tore: 0:1 (7.) Fiore, 0:2 (8.) Pföderl, 03 (9.) Müller, 1:3 (13.) Olsen, 2:3 (34.) Nehring, 2:4 (53.) Veilleux; Strafminuten: Frankfurt 8, Berlin 6; Zuschauer: 5.572.


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Notizen

  • vor 27 Minuten
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
  • vor 44 Minuten
  • Lukas Laub steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) am Wochenende wieder zur Verfügung. Der Stürmer war seit Mitte Dezember ausgefallen.
  • vor 2 Stunden
  • Der EC Peiting (Oberliga Süd) muss für den Rest der Saison auf Angreifer Markus Czogallik verzichten. Er tritt im Rahmen seines Studiums ein Auslandssemester an und wird erst zur kommenden Spielzeit wieder in den Kader zurückkehren.
  • gestern
  • Der SC Riessersee hat das Nachholspiel in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC mit 4:1 gewonnen. Spielentscheidend war dabei der Hattrick von Angreifer Nik Armstrong-Kingkade im Schlussdrittel. Das Spiel gehört noch zum 7. Spieltag der Saison.
  • vor 4 Tagen
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
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