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Sonntag, 19. Februar 2023

Der 48. DEL2-Spieltag am Sonntag Landshut gewinnt gegen Krefeld nach Vier-Tore-Führung erst in der Verlängerung – Derbysieg für Dresden, Regensburg schlägt Selb

Nick Miglio und die Selber Wölfe (weiße Trikots) gingen am Sonntag in Regensburg leer aus.
Foto: Mario Wiedel

Am 48. DEL2-Spieltag sahen die Zuschauer in Landshut (6:5 n.V. gegen Dresden), Weißwasser (3:4 n.P. gegen Dresden), Bad Nauheim (2:3 gegen Kaufbeuren), Freiburg (2:3 gegen Crimmitschau) und Regensburg (3:1 gegen Selb) spannende Partien im Kampf um die Playoffs. Zudem holte Tabellenführer Kassel (5:1 in Bayreuth) einen weiteren Dreier, der Tabellendritte aus Ravensburg verspielte beim 2:3 in Heilbronn hingegen eine frühe Zwei-Tore-Führung.

In einem wichtigen Duell im engen Fight um Platz 6 überrollte der EV Landshut die Krefeld Pinguine in der ersten halben Stunde und führte nach 30 Minuten bereits mit 5:1. Thomas Brandl steuerte zwei Tore und eine Vorlage zur Vier-Tore-Führung bei. Auch Brett Cameron schnürte einen Doppelpack. Allerdings startete der PENNY DEL-Absteiger in der Folge eine sehenswerte Aufholjagd und kam durch Zach Magwood 75 Sekunden vor Schluss tatsächlich zum Ausgleich. In der Overtime schlug dann aber Jack Doremus mit einem Handgelenkschuss zu und sicherte dem EVL den zweiten Zähler. Auch die Dresdner Eislöwen erkämpften sich am Sonntag zwei Punkte. Dabei lag die Mannschaft von Petteri Kilpivaara beim Sachsenderby in Weißwasser knapp sechs Minuten vor Schluss noch mit 1:3 in Rückstand. Top-Scorer Jordan Knackstedt forcierte mit dem Treffer zum 3:3 zunächst eine Verlängerung und sorgte letztlich auch im Penaltyschießen für die Entscheidung zugunsten der Landeshauptstädter.

Die Ravensburg Towerstars gingen in Heilbronn früh mit 2:0 in Führung. Doch eine Sekunde vor der ersten Pause gelang Justin Kirsch der Anschlusstreffer. Im Schlussabschnitt drehten die Falken das Spiel. Erst schlug Stefan Della Rovere zu, dann markierte der Kanadier Ryan Valentini seinen ersten DEL2-Treffer – und damit auch das Game-Winning-Goal. Die Eisbären Regensburg machten mit einem eminent wichtigen Dreier gegen Selb einen großen Schritt Richtung Pre-Playoffs. Beim hart umkämpften 3:1-Erfolg erzielte Neuzugang Petr Pohl erst in der 57. Minute das entscheidende Tor.

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 


Der EC Bad Nauheim ging gegen den ESV Kaufbeuren mit dem ersten nennenswerten Angriff durch Tim Coffman im Führung. Doch beim Einstand von Neuzugang Grayson Pawlenchuk gingen die Roten Teufel letztendlich leer aus. Der ESVK dominierte vor allem im Mitteldrittel und drehte in diesem auch das Match. Die Kurstädter erholten sich erst in den letzten 20 Minuten. Taylor Vause gelang der nicht unverdiente Ausgleich, doch Joey Lewis schockte die Gastgeber 122 Sekunden vor dem Ende mit dem 2:3. Einen ähnlichen Spielverlauf gab es in Freiburg. Die Breisgauer kamen im Vergleich mit Crimmitschau durch Lennart Otten (56.) zum 2:2, ehe Timo Gams (58.) die Eispiraten zum Sieg schoss. Freiburg verpasste es somit erneut den Anschluss an die Top Sechs herzustellen. Für Crimmitschau rückte Platz 10 wieder in Reichweite, der Rückstand auf die Lausitzer Füchse beträgt nur noch einen Punkt.

Tabellenführer Kassel holte bei Schlusslicht Bayreuth einen souveränen Dreier. Endstand war 1:5. Verteidiger Joel Keussen war bei den Huskies, die fünf verschiedene Torschützen stellten, mit drei Vorlagen der punktbeste Akteur.

Tim Heß


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • vor 19 Stunden
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • gestern
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • gestern
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
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