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Mittwoch, 13. März 2024

Nachfolger von Allan McPherson: Sandis Zolmanis ist „Spieler des Jahres“ in der Oberliga Nord – Biezais, Augstkalns, Kuhn, Lewandowski und Albrecht in den Sonderkategorien vorne

Sandis Zolmanis von den ESC Wohnbau Moskitos Essen setzte sich bei der Wahl zum Spieler des Jahres in der Oberliga Nord knapp vor seinem Teamkollegen und Landsmann Elvijs Biezais durch.
Foto: IMAGO/Foto Funke Services

Sandis Zolmanis ist der „Spieler des Jahres 2024“ in der Oberliga Nord. Der Angreifer von den ESC Wohnbau Moskitos Essen verwies bei der Wahl, an der neben den Trainern (oder Sportlichen Leitern) und Kapitänen der zwölf Vereine auch Vertreter des DEB sowie von SpradeTV stimmberechtigt waren,  Moskitos-Reihenkollege Elvijs Biezais mit nur einer Stimme weniger und Vorjahres-Sieger Allan McPherson von den Hannover Scorpions auf die Plätze zwei und drei. Der 29-Jährige beendete die abgelaufene Hauptrunde mit 79 Punkten auf Rang zwei der ligaweiten Scorerwertung und war mit 33 Treffern der torgefährlichste Angreifer im Norden. Das Ganze bei 95 Strafminuten, was den Linksschützen auch zum bad boy der Liga machte – mit dem zweittiefsten Wert in der seit 2015 wieder vom DEB organisierten Oberliga. Somit ist der Lette nicht nur der erste osteuropäische Akteur, der sich bei der Wahl zum „Spieler des Jahres“ durchsetzen konnte, sondern auch der erste Strafbankkönig, der gleichzeitig zum besten Spieler gekürt wurde.

Bei der zum zweiten Mal durchgeführten Wahl in der Rubrik „Stürmer des Jahres“ musste sich Zolmanis nur seinem Landsmann Elvijs Biezais geschlagen geben, der als Top-Scorer der Liga (86 Punkte, 31 Tore) in dieser Kategorie die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Auf Rang drei landete Tilburgs Branden Gracel.

Neben dem „Spieler des Jahres“ und seit vergangener Saison auch „Stürmer des Jahres“ werden jährlich auch immer der beste Torhüter, der beste Verteidiger, der erfolgreichste Rookie sowie der „Trainer des Jahres“ gewählt. Letztere Auszeichnung sicherte sich mit deutlichem Vorsprung Danny Albrecht von den ESC Wohnbau Moskitos Essen, der die Stechmücken wenige Wochen vor Ende der zurückliegenden Spielzeit 2022/23 auf einem Playdown-Platz übernahm und in der laufenden Saison am Ende, nachdem man wochenlang sogar von der Tabellenspitze grüßte, auf Rang drei führte. Nach Frank Petrozza, der sich 2016 und 2017 als Head Coach des Herner EV den Titel zweimal in Serie sichern konnte, ist der 39-jährige Albrecht nach seinem Titelgewinn 2020, ebenfalls hinter der Bande der Herner EV, der zweite Cheftrainer, der zum zweiten Mal zum besten Trainer gekürt wurde – allerdings der erste, dem dieses Kunststück mit zwei unterschiedlichen Vereinen gelang. Hinter dem ehemaligen DEL2-Akteur landete Raphael Joly (TecArt Black Dragons Erfurt) auf Rang zwei, auf Platz drei finden sich sechs weitere Trainer mit jeweils einer Stimme.

Auch in der vierten Kategorie, der Wahl zum „Verteidiger des Jahres“, findet sich ein Spieler der Moskitos ganz oben. Edmunds Augstkalns sicherte sich die Auszeichnung als bester Defender und löst somit Leipzigs Sebastian Moberg ab, der die letztjährige Wahl, seinerzeit noch im Trikot der Crocodiles Hamburg, gewinnen konnte. Der Lette setzte sich mit einer Stimme Vorsprung vor Steven Raabe von den Hannover Scorpions durch, gefolgt von Indians-Defender Christian Hausinger. Durchbrochen wird die Phalanx der Essener Titelträger mit der Wahl von Jerry Kuhn von dem Hannover Scorpions, der die Abstimmung zum „Torhüter des Jahres“ für sich entscheiden konnte und dabei den letztjährigen Gewinner, Timo Herden von den Saale Bulls, sowie Moskitos-Keeper Bastian Flott-Kucis auf die Plätze verwies.

Mit der Wahl von David Lewandowski zum „Rookie des Jahres“ entschieden die Moskitos auch die fünfte von insgesamt sechs Kategorien für sich. Der erst 17-jährige Angreifer, der mittels Förderlizenz seine ersten Einsätze in der Oberliga absolvierte, wusste bei seinen 13 Einsätzen auf Anhieb zu überzeugen, ein Tor und neun Vorlagen steuerte der Youngster zur erfolgreichen Saison der Moskitos bei. Hinter Lewandowski finden sich Tom Stumpe (Hannover Indians) und Duisburgs Dennis Mensch auf den Rängen zwei und drei.

Mario Schoppa

Die Wahlsieger 2024: (6 Einträge)

 

Notizen

  • gestern
  • Gergely Majoross, zuletzt in der DEL2 bei den Ravensburg Towerstars als Cheftrainer an der Bande, ist neuer Head Coach der ungarischen Nationalmannschaft. Majoross wurde in Ravensburg nach einer Saison (Aus im Viertelfinale) entlassen und durch Bo Subr ersetzt.
  • vor 4 Tagen
  • Frank Gentges bleibt Cheftrainer der Ratinger Ice Aliens in der Regionalliga West. In den ersten beiden Spielzeiten unter ihm als Chef an der Bande wurden die Ice Aliens zweimal Hauptrunden-Sieger und standen in beiden Jahren im Playoff-Endspiel. 2024 wurde Ratingen Meister.
  • vor 4 Tagen
  • Rangers-Kapitän Jacob Trouba hat den Mark Messier NHL Leadership Award erhalten. Dieser geht an den Spieler mit den größten Führungsqualitäten für eine Mannschaft, auf und abseits des Eises. Mit der Auszeichnung wird auch sein Einsatz für die Rangers-Community gewürdigt.
  • vor 8 Tagen
  • Red Bull Salzburg hat am Freitagvormittag bestätigt, dass U20-Nationalspieler Philipp Sinn, der 2022/23 bereits zwei DEL-Spiele für München absolviert hat, in Salzburg bleibt. Er absolvierte 49 Spiele für den österreichischen Meister (zehn Punkte) und spielte auch neunmal für die Hockey Juniors.
  • vor 9 Tagen
  • Das Gerüst der U23-Perspektivspieler der Augsburger Panther für die kommende Saison steht. Die Verträge der jungen Stürmer Justin Volek, Moritz Elias, Marco Niewollik und Christian Hanke sowie des U23-Verteidigers Leon van der Linde wurden verlängert.
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