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Mittwoch, 15. Mai 2024

Die WM am Mittwoch Tschechien bezwingt Dänemark nach starkem Schlussdrittel mit 7:4 – Souveräne Favoritensiege für die Schweiz und die Slowakei

Nach dem 7:4-Sieg gegen Dänemark führen die Tschechen die Gruppe A als Tabellenführer an.
IMAGO/GEPA pictures

Lange sah die Begenung in der Gruppe A zwischen WM-Gastgeber Tschechien und Dänemark am Mittwochnachmittag nach einer engen Angelegenheit aus. Doch schlussendlich wurden die Tschechen ihrer Favoritenrolle gerecht und schlugen die Dänen mit 7:4.

Beide Mannschaften schenkten sich zu Beginn der Partie wenig, doch Tschechien leistete sich zu viele Fehler und ließ Dänemark viel Platz für die besseren Torchancen. Auch dem tschechische Überzahlspiel mangelte es weiterhin an Spielideen und es blieb gegen defensiv agierende Dänen chancenlos. Dänemark wusste das eigene Powerplay dagegen effektiv zu nutzen und ging in der 19. Minute in Überzahl in Führung. Die Freude über die Führung wehrte nicht lange, eine knappe Minute später glich Tschechien in Form von Jan Rutta acht Sekunden vor der ersten Drittelpause aus. In einem zähen Spiel konnten beide Seiten nur durch Einzelaktionen zum Abschluss kommen – und das gelang Tschechien im Mittelabschnitt deutlich besser. Erst brachte Jakub Flek seine Farben in Front, dann erhöhte Lukas Sedlak zum 3:1.

Geschlagen geben wollte sich Dänemark jedoch nicht – kurz vor der Drittelpause verkürzte Patrick Russell, nach Wiederanpfiff glichen die Dänen zum 3:3 aus. Doch nach der erneuten Führung der Tschechen in der 47. Minute drehte das Team von Trainer Radim Rulik in der Schlussphase auf. Auf drei Treffer innerhalb von zwei Minuten kannte Dänemark – die zwischendurch noch auf 6:4 verkürzen konnten – schließlich keine Antwort mehr. Vor mehr als 17.400 Zuschauern ging Tschechien mit einem 7:4-Sieg vom Eis und sicherte sich mit dem zweiten WM-Sieg vorübergehend die Tabellenführung in der Gruppe A.

Die Spiele vom Mittwoch im Stenogramm (3 Einträge)

 

 

Am Mittwochabend mussten die Tschechen die Spitzenposition der Gruppe A allerdings schon wieder abgeben. Mit dem vierten Sieg im vierten Vorrundenmatch, einem glanzlosen 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) gegen Aufsteiger Großbritannien, holte sich die Schweiz Platz eins zurück. Dabei wurde der Underdog nach einem dominanten Auftaktdrittel der Eidgenossen im mittleren Abschnitt zwar aufmüpfiger und kam insbesondere über Konter selbst zu Torchancen, doch spätestens mit dem 3:0 durch NHL-Angreifer Nino Niederreiter im Powerplay kurz vor der zweiten Pause war die Partie entschieden. Das war dann auch bereits der Endstand, Akira Schmid im Tor der Eidgenossen sicherte sich mit 15 Paraden ein Shutout.

Ähnlich war der Spielverlauf im zweiten Abendspiel des Mittwochs, welches ebenfalls ohne größere Schwierigkeiten vom klaren Favoriten kontrolliert wurde. Viel Spielfreude strahlte die Slowakei um Doppeltorschütze Lukas Cingel und Keeper Samuel Hlavaj (20 Saves) beim 4:0 (2:0, 0:0, 2:0)-Erfolg über Polen jedoch nur im ersten Durchgang sowie in der absoluten Schlussphase aus. Dazwischen durfte der zweite Aufsteiger insbesondere im zweiten Drittel zwar immer wieder mitmachen, doch trotz der einen oder anderen guten Gelegenheit für die Polen war der Dreier des Teams von Head Coach Craig Ramsay nie ernsthaft gefährdet. Durch den dritten Sieg in Serie bleiben die Slowaken in der Gruppe B mit nun acht Punkten zwei Zähler vor dem deutschen Team, das bereits am Nachmittag Lettland mit 8:1 abgefertigt hatte.

Katharina Saager/Stefan Wasmer


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Notizen

  • vor 4 Stunden
  • Die Starbulls Rosenheim (DEL2) melden den Ausfall von Lewis Zerter-Gossage (Oberkörperverletzung) für die kommenden Wochen.
  • vor 5 Stunden
  • Verteidiger Eric Wunderlich fällt den Black Dragons Erfurt (Oberliga Nord) rund acht Wochen aus. Grund dafür ist eine schwere Knieverletzung aus dem Dienstagsspiel.
  • gestern
  • Wegen einer Oberkörperverletzung wird Verteidiger Tim Bender den Kassel noch vier Wochen fehlen. Entwarnung gibt es bei Philipp Maurer. Der Torhüter, der am Sonntag wegen einer Oberkörperverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, hat dieses wieder verlassen und ist auf dem Weg der Besserung.
  • gestern
  • Angreifer Dennis Miller bleibt beim Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Der 26-Jährige hat seinen Tryout beim Aufsteiger damit bestanden. In 15 Partien für die Gladiators sammelte er bislang drei Tore und vier Assists.
  • gestern
  • Dänemark hat am Mittwoch den Olympia-Kader bekanntgegeben. Mit dabei sind auch fünf Vertreter aus der PENNY DEL: Neben Kölns Frederik Storm und Patrick Russell stellen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit Phillip Bruggisser, Nicholas B. Jensen und Christian Wejse gleich drei Akteure im Aufgebot.
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