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Dienstag, 11. Juni 2024

Stanley-Cup-Finale, Spiel 2: Doppelpack Evan Rodrigues, Edmonton offensiv blass: Florida Panthers bauen Serienführung mit 4:1-Heimerfolg aus

Game-Winning-Goal: Die Florida Panthers freuen sich über das 2:1 durch Evan Rodrigues (Mitte).
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Panthers-Vorteil ausgebaut: Nach der bitteren Niederlage ohne eigenen Treffer in Spiel 1 haben die Edmonton Oilers auch das zweite Match der Stanley-Cup-Finalserie in Florida verloren; diesmal mit 1:4. Die Panthers benötigen im Modus „Best of seven“ für den ultimativen Triumph nun also nur noch zwei Siege, die Oilers weiterhin vier. Die Serie geht nun erstmals nach Edmonton, die dritte Partie findet in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (Beginn 2.00 Uhr MESZ) statt.

Waren die Oilers im ersten Duell trotz einer guten Leistung immer wieder am überragenden Panthers-Goalie Sergei Bobrovsky gescheitert, standen sie sich am Montag vor allem selbst im Weg. Bereits in der zehnten Minute handelte sich Warren Foegele eine Spieldauer-Disziplinarstrafe (Kniecheck gegen Eetu Luostarinen) ein. Erstmal nicht so schlimm, denn bei Vier-gegen-vier brachte Defender Mattias Ekholm (12.) die Kanadier – mit dem ersten Torschuss seines Teams – sogar in Führung. Zuvor waren die Hausherren am Drücker.

 

Erst im zweiten Abschnitt belohnten sich die Panthers für ihre Angriffsbemühungen. Verteidiger Niko Mikkola (30.) nutzte eine Ablage seines finnischen Landsmanns Anton Lundell. Dann verhinderte Oilers-Goalie Stuart Skinner (21 Saves nach 40 Minuten) zunächst Schlimmeres, doch im letzten Drittel setzte sich das Team von Paul Maurice ab. 19.673 Zuschauer in Sunrise sahen einen Doppelpack von Evan Rodrigues (44./53.) Erst nutzte der Rechtsschütze einen kapitalen Fehler von Evan Bouchard, dann schlug er im Powerplay nach einem Lundell-Querpass zu. Mit einem Empty-Net-Goal sorgte Aaron Ekblad (58.) für die endgültige Entscheidung.

Besonders Leon Draisaitl (23:11 Minuten Eiszeit) hatten die Panthers erneut gut im Griff. Der deutsche Superstar wartet noch auf seinen ersten Scorer-Punkt im Stanley-Cup-Finale. Generell taten sich die Oilers-Stürmer in Spiel 2 schwer. Nur Connor McDavid (3), Draisaitl (2) und Zach Hyman (1) gaben Torschüsse ab, die restlichen 13 Versuche kamen von Edmontons Verteidigern.

Tim Heß


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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • Julius Ramoser muss zum Auftakt der ersten Playoffrunde zusehen. Der DEL-Disziplinarausschuss sperrte den Stürmer der Grizzlys Wolfsburg wegen eines Kniechecks zu Hauptrundenabschluss in Augsburg für ein Spiel. Dazu wird ihm eine Geldstrafe nicht genannter Höhe auferlegt.
  • vor 2 Tagen
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • vor 3 Tagen
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 4 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 4 Tagen
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
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