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Donnerstag, 13. März 2025

Playoffs in der PENNY DEL Nürnberg verspielt spät ein 2:0, doch dann schießt McKenna die Ice Tigers erstmals seit 2019 ins Viertelfinale

Ryan Stoa (links) schreit seine Freude nach seinem 4:2 für Nürnberg heraus.
Foto: City-Press

Nürnberg steht erstmals seit 2019 wieder im Playoff-Viertelfinale der PENNY DEL. Die Ice Tigers gewannen am Donnerstag die entscheidende dritte Partie der 1. Runde gegen Schwenningen mit 4:2 und treffen nun ab Sonntag auf Hauptrunden-Primus Ingolstadt. Jeremy McKenna markierte 116 Sekunden vor Ende der 60 Minuten den Siegtreffer, nachdem die Franken zuvor im Schlussdrittel binnen vier Minuten eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben hatten. Dreimal in Folge war Nürnberg zuletzt in der 1. Runde ausgeschieden.

Die Hausherren dominierten das erste Drittel, hatten nach dem ersten 20 Minuten bei den Torschüssen mit 14:4 die Nase vorn – und belohnten sich auch für ihre Offensivbemühungen. Allerdings hatten die Ice Tigers beim 1:0 auch Glück. Ein Schuss von Julius Karrer wurde gleich zweimal abgefälscht. Erst von Ryan Stoa, dann noch entscheidend vom Schlittschuh von Schwenningens Kyle Platzer.

Das Spiel im Stenogramm (1 Einträge)

 

Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild in der intensiven, harten und temporeichen Begegnung. Die Wild Wings gestalteten das Geschehen nun ausgeglichener und kamen ihrerseits zu Chancen. Zweimal verhinderten Latte oder Pfosten den Ausgleich der Gäste.

Im Schlussdrittel wurde es dann richtig dramatisch. Cole Maier erzielte zunächst das 2:0 für die Ice Tigers. Dann brachte ein Abspielfehler von Constantin Braun im eigenen Drittel die Wild Wings zurück. Boaz Bassen nutzte das Geschenk in der 51. Minute zum Anschlusstreffer. Vier Minuten später glich Jordan Murray aus. Doch als viel für eine Verlängerung sprach, schlug McKenna zu. Eine Vorlage von Will Graber verwandelte Nürnbergs bester Torjäger in der 59. Minute zum entscheidenden Treffer. Stoas zweites Tor der Begegnung ins leere Schwenninger Gehäuse sorgte 48 Sekunden später für den Endstand.

So startet am Sonntag das Viertelfinale:
14.00: Mannheim - München
15.00: Bremerhaven - Köln
16.30: Berlin - Straubing
19.00: Ingolstadt - Nürnberg


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Notizen

  • vor 6 Stunden
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • gestern
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
  • vor 2 Tagen
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 2 Tagen
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • vor 2 Tagen
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
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