Anzeige
Donnerstag, 15. Mai 2025

Eisprobleme in Herning Drittelpause bei der WM wird im Sinne der Eisqualität um zwei Minuten verlängert

Problemfälle mit der Eisfläche wie beim Spiel Deutschland gegen Norwegen sollen künftig mit zwei Minuten längeren Drittelpausen vermieden werden.
Foto: City-Press

Immer wieder gab es an den ersten Turniertagen der Weltmeisterschaft in Herning, Spielort der Gruppe B und somit auch der deutschen Nationalmannschaft, Probleme mit der Eisfläche. Zu weich, zu viel Wasser auf der Oberfläche – die Qualität des glatten Parketts lässt zu wünschen übrig. Gegipfelt hatte die Situation während des Spiels der deutschen Mannschaft gegen Norwegen, als ein großes und vor allem tiefes Loch in der Eisfläche klaffte, wodurch das erste Drittel frühzeitig beendet und erst nach der vorgezogenen Pause beendet werden konnte. „Meiner Meinung nach ist es gefährlich für die Spieler, wie man gesehen hat, weil es so weich ist“, hatte Philipp Grubauer danach seine Meinung deutlich kundgetan. „Es ist sehr schwierig, unter dieses Umständen erstklassiges Eishockey zu spielen“, meinte auch Moritz Seider nach der Partie am Dienstag.

Wie die IIHF nun mitteilte, soll dem entgegengewirkt werden, indem die Drittelpausen schon ab Donnerstag von 15 auf 17 Minuten verlängert werden. Dies gibt der Eisfläche mehr Zeit, anzuziehen, also das Wasser nach der Aufbereitung in der Pause vollständig gefrieren zu lassen und eine härtere Oberfläche entstehen zu lassen. „Wir glauben, dass es signifikant dabei helfen wird, die Eisqualität in Herning konstant hochzuhalten“ lautete die offizielle Mitteilung der IIHF. Um weiterhin Fairness für alle Teams zu gewährleisten, werde diese Maßnahme auch in Stockhom greifen. Die deutsche Mannschaft trifft am Donnerstagnachmittag um 16.20 Uhr (live bei ProSieben, MagentaSport und Sportdeutschland.TV) auf die Schweiz und bestreitet somit das erste Spiel in Herning mit den verlängerten Drittelpausen.

Michael Wutz


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 9 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 10 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.