Der EHC Neuwied hat die Punkte aus dem am 28. Dezember abgebrochenen Spiel gegen Heylen Vastgoed HYC Herentals aus der Central Europe Hockey League (CEHL) zugesprochen bekommen. „Das ist das einzig Positive der gemeinsamen Konferenz“, sagt Neuwied Managers Carsten Billigmann, der sich zu weiteren Details nicht äußern wollte. Bereits nach dem Abbruch nach der Massenschlägerei in der 27. Minute, als die Bären mit 6:1 führten, hatte Billigmann auf eine Wertung für seinen Club gehofft.
Dass die drei Punkte an den EHC gehen, ist allerdings das Ergebnis aus einer Verständigung und Einigung zwischen den beiden Vereinen, wie die Neuwieder in ihre Mitteilung schreiben. „Die Ligaleitung hätte erst eingegriffen, wenn es dazu nicht gekommen wäre, weil die CEHL-Spielordnung einen Spielabbruch durch die Schiedsrichter genauso wenig vorsieht wie die Wertung eines Spiels, das nicht zu mindestens zwei Drittel absolviert ist“, erklären die Bären.
Bei der Partie hatte es 226 Strafminuten gegeben, vier große Strafen gegen Neuwied, fünf gegen Herentals. Mehrere Akteure wurden gesperrt. Besonders hart erwischte es die Belgier Kevin Vangenechten (sieben Partien) und Daan Vermeulen. Letzterer hatte Linienrichter Ralf Weber geschubst und wurde bis 1. September 2026 gesperrt.
„So etwas, was in dieser Partie geschehen ist, darf nicht noch einmal vorkommen“, ergänzt Billigmann. „Deshalb appelliere ich an den Ligavorstand, unser letztes Spiel in dieser Hauptrunde in Herentals unter besondere Beobachtung zu stellen.“