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Freitag, 9. Januar 2026

Rahmenprogramm mit Olaf Schubert 32.000 Fans, eisige Temperaturen und sportliche Brisanz: Dresden empfängt Berlin zum Winter Game

Das Stadion von Fußballzweitligist Dynamo Dresden wurde in mehrwöchiger Arbeit zum Eisstadion umgebaut.
Foto: Thomas Heide

Zum bereits siebten Mal spielt die Deutsche Eishockey Liga am Samstagnachmittag beim DEL Winter Game unter freiem Himmel. Dieses Jahr wird es zwischen den Dresdner Eislöwen und den Eisbären Berlin im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden ausgetragen. Außerhalb des Winter Games spielt dort Dynamo Dresden Fußball in der Zweiten Bundesliga. Die Umbauarbeiten für das Winter Game begannen bereits vor Weihnachten planmäßig am 21. Dezember. Das Stadion beherbergt aber auch schon zum dritten Mal (2016 und 2020 fanden Outdoor-Spiele der DEL2 statt) ein Eishockeyspiel. Für die diesjährige Partie sind die mehr als 32.000 Tickets restlos ausverkauft, wobei eine große Anzahl an Fans (ca. 10.000) aus Berlin erwartet wird.

Die Paarung zwischen Aufsteiger Dresden und Meister Berlin ist insofern brisant, dass beide Mannschaften auf die Punkte aus dem Spiel angewiesen sind. Dresden benötigt sie dringend, um die kleine Chance auf den sportlichen Klassenerhalt zu wahren, wohingegen Berlin sie für den Sprung in die Top Sechs der PENNY DEL gut gebrauchen kann. Dresden liegt aktuell mit bereits 13 Punkten Abstand zum Tabellenvorletzten aus Frankfurt auf dem 14. und damit letzten Rang der Tabelle, Berlin hat vier Punkte Rückstand auf den sechsten Platz (Bremerhaven) der Tabelle. Gerry Fleming, Cheftrainer der Eislöwen, möchte gerne die Energie aus der Atmosphäre nutzen: „Solche Spiele setzen zusätzliche Kräfte frei – bei den Spielern, beim Staff und im gesamten Umfeld.“ Er erwartet ein „intensives Duell, in dem wir von Beginn an bereit sein müssen.“ Der Kapitän der Eisbären, Jonas Müller, freut sich auf das Winter Game, stellt aber auch fest, dass das „letzte Spiel gegen die Eislöwen deutlich enger war“. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gingen nichtsdestotrotz zugunsten der Berliner aus.

Auch das Rahmenprogramm hat einiges zu bieten. Neben dem traditionellen Feuerwerk nach dem Ende der Partie werden die Drittelpausen unter anderem von Comedian Olaf Schubert gefüllt. Zudem wird es eine musikalische Rahmengestaltung geben und das „Team Dresden“ für die Olympischen beziehungsweise Paralympischen Winterspiele verabschiedet. MagentaSport übertragt die Veranstaltung bereits ab 16 Uhr, sodass das Rahmenprogramm auch von zu Hause aus genossen werden kann. Das Auftaktbully ist auf 17 Uhr bei eisigen Temperaturen von bis zu -12 Grad terminiert.

Hanna Broghammer

Die Eislöwen hatten bereits die Möglichkeit, im Dresdner Fußballstadion zu trainieren.
Foto: Thomas Heide


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Notizen

  • vor 3 Stunden
  • Mit André Schrader wird ein deutscher Schiedsrichter bei den Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina mit dabei sein. Der 36-Jährige wurde nach 2014 und 2022 bereits zum dritten Mal vom Eishockey-Weltverband IIHF für Olympische Winterspiele nominiert.
  • vor 3 Stunden
  • Bei der U18-Weltmeisterschaft (Division I, Gruppe A) der Frauen hat die deutsche Auswahl ihren zweiten Turniersieg gefeiert. Durch Doppelpacks von Alexandra Boico und Charleen Poindl sowie ein Tor von Annika Stephainski gelang ein 5:1 gegen Italien. Am Samstag trifft die DEB-Auswahl auf Japan.
  • vor 23 Stunden
  • Paul Vinzens von den Blue Devils Weiden wurde von der DEL2 als U21-Förderspieler des Monats Dezember 2025 ausgezeichnet. Der 20-jährige Stürmer erzielte im Monat Dezember sechs Punkte in acht Spielen (drei Tore, drei Assists) und hatte eine Plus/Minus-Bilanz von +6.
  • gestern
  • Stürmer Leon Tettenborn hat seinen Vertrag beim Nord-Oberligisten Herner EV aufgelöst. Der 20-Jährige war im Sommer aus Kassels Nachwuchs gekommen, blieb in 31 Punktspielen jedoch punktlos. Nun zieht es Tettenborn nach Angaben der Miners zu einem Regionalligisten.
  • gestern
  • NHL am Mittwoch: Tim Stützle sorgte beim 8:4-Kantersieg Ottawas bei den New York Rangers per Empty-Net-Goal für den Endstand. Es war sein 20. Saisontor. Außerdem: New Jersey - Seattle 3:2 n.V. (23 Paraden von Philipp Grubauer für Seattle), Buffalo - Philadelphia 5:2, Los Angeles - Las Vegas 2:3 n.V.
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