Nicht zu stoppen: Berlins Liam Kirk (links) traf auch in Schwenningen.
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Meister Berlin hat am Donnerstag zum Auftakt des 40. Spieltags der PENNY DEL drei wichtige Punkte im Rennen um ein direktes Playoff-Ticket eingefahren. In Schwenningen setzten sich die Eisbären mit 5:3 durch und verkürzten den Rückstand auf den Sechsten Bremerhaven auf zwei Zähler. Zwei Doppelschläge im ersten und zweiten Drittel sorgten für den vierten Berliner Erfolg in den vergangenen fünf Auftritten. Die Wild Wings mussten dagegen nach zuletzt drei Siegen in Serie wieder einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Qualifikation hinnehmen.
Die Eisbären traten noch ohne Kapitän Kai Wissmann an. Das Comeback des bislang die gesamte Saison verletzten Nationalverteidigers war eigentlich erwartet worden. Dafür machte Liam Kirk das, was er schon in den vergangenen Wochen gemacht hatte. Der in außergewöhnlicher Form befindliche Berliner Stürmer eröffnete in der zehnten Minute den Torreigen. Im zehnten Spiel in Folge traf der Brite und stellte damit einen Clubrekord auf. Korbinian Geibel erhöhte nur 34 Sekunden auf 2:0 für die Gäste.
Im Mittelabschnitt benötigten die Eisbären sogar nur 31 Sekunden, um auf 4:0 zu stellen. Leo Pföderl baute die Führung im Powerplay aus, ehe kurze Zeit später Eric Hördler traf. Die Partie war entschieden, auch wenn Alexander Karachun sechs Sekunden vor der zweiten Pause erstmals für die Wild Wings traf und die Hausherren dank zwei weiterer Überzahl-Treffer in den letzten 20 Minuten noch einmal auf zwei Tore herankamen.