Marcus Foligno (Mitte) feiert mit Brock Faber und Nico Sturm.
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Die Minnesota Wild um den deutschen Nationalstürmer Nico Sturm haben sich in der Spitze der Western Conference festgesetzt. In der Nacht zum Dienstag gewannen sie mit 6:3 bei den Toronto Maple Leafs. Dabei erzielte Marcus Foligno den ersten Hattrick seiner NHL-Karriere - es war der 18. Hattrick in der Liga in den vorigen 19 Tagen. Trainer John Hynes lobte, dass sich Foligno in einer harten Zeit zuletzt nicht niederschlagen habe lassen: „Er war immer noch ein Leader und hat sich ins Zeug gelegt, er ist er selbst geblieben." Nico Sturm bereitete dabei den letzten Treffer - einen Emptynetter - mit vor. Mehr Punkte im Westen haben nur die Colorado Avalanche gesammelt. Toronto, Neunter im Osten, muss dagegen wieder besser auf Touren kommen (drei Niederlagen in den vorigen vier Spielen). Auston Matthews kritisierte: „Unsere Beine waren heute nicht da, unser Forecheck saß nicht. Es ist eine Plackerei, wir müssen mental stark sein."
Für ligaweites Aufsehen sorgte die Partie zwischen den Florida Panthers und den San Jose Sharks. Dies weniger wegen des Ausgangs (San Jose gewann 4:1), sondern wegen eines Goalie-Fights. Sergej Bobrovsky fuhr einmal übers Eis und packte sich im Schlussdrittel Alex Nedeljkovic. Der Sharks-Goalie war recht schnell oben auf (siehe Video). Es war der erste Goalie-Fight in der NHL seit fast sechs Jahren.
Die Seattle Kraken unterlagen den Pittsburgh Penguins mit 3:6. Nationaltorhüter Philipp Grubauer saß auf der Bank. Die Kraken sind durch die vierte Niederlage in Folge nur noch Neunter. Die längste laufende Siegesserie in der NHL liegt nun im Übrigen bei Marco Sturm und den Boston Bruins (sechs Erfolge). Der bisherige Serientäter Vegas Golden Knights unterlag nach sieben Siegen den Philadelphia Flyers mit 1:2.
Martin Wimösterer
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