Die Bietigheim Stellers jubelten am Freitagabend auch in Kassel.
Foto: Jan-Malte Diekmann
Die Bietigheim Steelers setzen ihre Erfolgsserie in der DEL2 fort und haben am Freitagabend bei den Kassel Huskies mit 5:4 nach Verlängerung gewonnen. Die Krefeld Pinguine setzten sich so mit ihrem 4:1-Erfolg über Crimmitschau an der Tabellenspitze weiter ab, während die Düsseldorfer EG einen klaren 6:1-Sieg in Rosenheim einfuhr. Darüber hinaus gewannen Bad Nauheim in Freiburg (4:3), die Blue Devils Weiden in Kaufbeuren (3:2 im Shootout), die Lausitzer Füchse gegen Regensburg (2:1) und die Ravensburg Towerstars gegen den EV Landshut (6:3).
Fünfter Sieg in Serie für die Bietigheim Steelers. Beim Tabellenzweiten in Kassel setzten sich die Steelers nach Verlängerung durch. Besonders im zweiten Durchgang zeigte Bietigheim einen starken Auftritt, drehte einen 1:2-Rückstand in eine 4:2-Führung um. Kassel kam jedoch zurück, Laurin Braun und Hunter Garlent brachten die Schlittenhunde in die Verlängerung. Dort war es dann aber Alexander Preibisch, der Bietigheim mit seinem zweiten Treffer des Abends die zwei Punkte und den Überraschungssieg bescherte.
Von der Niederlage Kassels profitierten die Krefeld Pinguine, die sich mit einem 4:1-Erfolg gegen Crimmitschau an der Spitze weiter absetzten – und bejubelten den zehnten Sieg in Serie. Das Spiel war besonders für Krefelds Marcel Müller ein besonderes – er bestritt sein 1.000. Pflichtspiel. Doch zur Partie: Eispirat Adam McCormick glich die Pinguine-Führung zu Beginn des Schlussdrittels zwar aus, die Hausherren legten durch Davis Vandane, Jubilar Müller und Max Newton aber zum Heimsieg nach, haben nun elf Punkte Vorsprung auf Kassel (Platz zwei). Die Starbulls Rosenheim (Tabellendritter) unterlagen der Düsseldorfer EG dagegen deutlich mit 1:6. Mit einem Doppelschlag binnen 29 Sekunden hatte Leon Niederberger die Partie für Düsseldorf eröffnet, im Mittelabschnitt lagen 52 Sekunden zwischen den DEG-Treffern zum 4:1 und 5:1. Für Düsseldorf war es der dritte Sieg in Folge.
Es läuft weiter nicht berauschend für den EV Landshut. Die 3:6-Pleite bei den Ravensburg Towerstars war die mittlerweile siebte Niederlage aus den vergangenen neun Partien. Die Towerstars legten durch einen Doppelpack von Odeen Tufto im ersten Drittel vor, führten nach dem zweiten Abschnitt mit 4:1. Zwei schnelle Tore im Schlussabschnitt sorgten dann für die Vorentscheidung aus Ravensburger Sicht, Landshut gelang durch Tor Immo und David Stieler nur noch etwas Ergebniskosmetik.
Ganz spät hat der ESV Kaufbeuren einen möglichen Sieg gegen die Blue Devils Weiden noch aus der Hand gegeben. Letztere haben vor Spielbeginn noch die Entlassung von Head Coach Sebastian Buchwieser verkündet, weshalb mit Jürgen Rumrich interimsweise der Sportlicher Leiter hinter der Bande stand. 54 Sekunden vor dem Ende rettete Alex-Olivier Voyer die Gäste in Überzahl mit seinem 2:2 in die Overtime. Diese endete torlos. Im Penalty-Schießen gelang Cedric Schiemenz der entscheidende Treffer für Weiden. Das zweite Kellerduell entschied Bad Nauheim in Freiburg mit 4:3 für sich. Den frühen Rückstand drehte Freiburg noch in eine zwischenzeitliche 2:1-Führung, kurz vor dem Ende des zweiten Drittels glich Taylor Vause mit seinem zweiten Treffer für die Gäste aus, Justin Volek brachte Bad Nauheim im Schlussabschnitt dann nach vorne. Zwar glich Freiburg durch Eero Elo nochmal aus, nur 38 Sekunden später traf Sebastian Bengtsson zum Sieg für die Gäste.
Darüber hinaus gewannen die Lausitzer Füchse ihr Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg knapp mit 2:1. Nach einem torlosen ersten Drittel besorgte Samuel Payeur die Führung für Regensburg. Zu Beginn des dritten Durchgangs legten Charlie Jahnke und Adam Brady aber zwei schnelle Tore für die Füchse nach, drehten das Spiel und sorgten so für den zweiten Sieg aus den vergangenen sieben Spielen.