Colton Jobke verlässt Iserlohn und schließt sich dem EV Landshut an.
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Der EV Landshut aus der DEL2 hat am Mittwochabend gleich zwei Personalien bekannt gegeben: Die Verpflichtung von Verteidiger Colton Jobke vom DEL-Club Iserlohn Roosters sowie die Vertragsverlängerung von Torhüter Philipp Dietl (bis 2028). Der 33-jährige Verteidiger Jobke, der 2024 an den Seilersee wechselte, verlässt die Roosters mit sofortiger Wirkung in Richtung DEL2 und schließt sich dem EV Landshut an. Jobke stand in seiner Zeit bei den Roosters 61-mal für die Sauerländer auf dem Eis und erzielte dabei vier Punkte. Insgesamt bringt der Linksschütze die Erfahrung aus 535 DEL-Einsätzen mit zum Zweitliga-Club nach Niederbayern. Dort hat er einen Kontrakt bis 2027 unterzeichnet.
Die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Krupp rutschte in der DEL2-Tabelle zuletzt bis auf Platz sieben ab und ließ in der Defensive die nötige Stabilität vermissen. „Colton strahlt viel physische Präsenz aus und wird uns – auch angesichts der Tatsache, dass Abwehrkollege Dylan Plouffe aktuell angeschlagen ist – defensiv zusätzlich stabilisieren“, hofft Max Brandl, der Sportliche Leiter des EVL, darauf, dass die Neuverpflichtung genau dieser Entwicklung entgegenwirkt. „Defensive Stärke, Penalty Killing und Erfahrung sind die Kernelemente meines Spiels, mit dem ich der Mannschaft auf jegliche Weise helfen will“, so Jobke selbst über seine neue Aufgabe in Landshut. In Iserlohn hatte der Routinier seinen Stammplatz verloren und im Saisonverlauf 2025/26 nur 13 Spiele (zwei Assists, vier Strafminuten) absolviert.
Für Kontinuität sorgte der EVL derweil zwischen den Pfosten: Torhüter Philipp Dietl hat seinen Vertrag beim Eislaufverein um zwei weitere Jahre bis Sommer 2028 verlängert. Der 21-Jährige war in der vergangenen Saison als Rookie des Jahres in der DEL2 ausgezeichnet worden. „Philipps Entwicklung geht insgesamt in eine sehr gute Richtung. Dass er auch seine nächste Schritte beim EVL gehen will, ist eine Win-win-Situation für beide Seiten“, so Brandl zu dieser Personalie.
Noel Saffran von den Iserlohn Roosters (PENNY DEL) bekommt mit sofortiger Wirkung eine Förderlizenz für die Eisbären Regensburg (DEL2). Das teilten die Clubs am Mittwochabend mit. In 20 Einsätzen im Roosters-Trikot blieb der Stürmer punktlos bei durchschnittlich sechs Minuten Eiszeit pro Spiel. In der zweiten deutschen Spielklasse soll er sich nun weiterentwickeln und den Eisbären zu einem bestimmten Ziel verhelfen. „Noel ist ein großer und schlittschuhläuferisch starker Spieler, der uns helfen wird, unser großes Ziel zu erreichen: die Playoffs“, verkündete Peter Flache, Sportdirektor und Cheftrainer der Domstädter.
Die Liga ist dem 21-Jährigen nicht unbekannt. Schon 2023/24, als Saffran bei den Adlern in Mannheim unter Vertrag stand, wurde er an die Bietigheim Steelers ausgeliehen. Zwei Tore und drei Assists in 33 Partien stehen für ihn in der DEL2 zu Buche. Sein Bruder Kimi Saffran stand schon in der vergangenen Saison zwischen den Pfosten der Eisbären – nun darf auch Noel Saffran das Trikot der Domstädter tragen.