Tim Brunnhuber wurde für die Olympia-Vorbereitung nachnominiert.
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Tim Brunnhuber von den Straubing Tigers ist für den erweiterten Olympia-Kader nachnominiert worden. Er ist sozusagen die Vertretung der Vertretung. Nachdem der ursprünglich im DEB-Kader eingeplante Danjo Leonhardt (ebenfalls Straubing) verletzungsbedingt längerfristig ausgefallen war, rückte Münchens Veit Oswald an seine Stelle. Dieser zog sich jedoch eine Unterkörperverletzung zu und kann somit nicht beim Trainingscamp in Bozen sowie dem Vorbereitungsländerspiel gegen Italien am 4. Februar teilnehmen.
So erhält Brunnhuber nun die Chance, bei der Vorbereitung sowie der Eröffnungsfeier dabei zu sein. „Ich habe am Samstag den Anruf bekommen“, bestätigte der Stürmer und freute sich auch, dass er durch seine defensive Spielweise überzeugen konnte: „Das zeigt auch, dass es auch anerkannt wird, wenn man vielleicht nicht der offensivstärkste Stürmer ist, sondern auch für gute Defensivarbeit steht, was nun seit sieben Jahren in Straubing meine Rolle ist.“
Damit ist Tim Brunnhuber der dritte Straubinger, der es nach den Angreifern Stefan Loibl und Filip Varejcka in den DEB-Vorbereitungskader geschafft hat. In der aktuellen Spielzeit kam der 27-Jährige auf zwei Tore und zehn Vorlagen in 44 Spielen. „Wenn Harry (Bundestrainer Harold Kreis, Anm. d. Aut.) es so sieht, dass ich vielleicht einer der besten Defensivstürmer in der Liga gerade bin, ist das sehr gut für mich“, berichtet Brunnhuber, der nun doch unverhofft ein bisschen Olympia-Luft schnuppern darf. Nach der Eröffnungsfeier am 6. Februar in Mailand werden im Kader der DEB-Männer dann auch die Profis aus Nordamerika eintreffen und Brunnhuber & Co. ablösen.