Ohne drei PWHL-Spielerinnen treten die deutschen Frauen gegen Japan an.
Foto: City-Press
Der letzte Test vor Olympia steht den deutschen Frauen bevor: Am Freitagabend (Spielbeginn 19:30 Uhr) trifft die deutsche Auswahl in Peiting auf Japan. Nicht mit dabei sein werden die PWHL-Spielerinnen Sandra Abstreiter, Laura Kluge und Nina Jobst-Smith, die erst am Tag des Spiels erwartet werden. Bereits am Anfang der Woche traf der Rest des Kaders in Füssen zum Training ein. „Die Vorbereitung läuft sehr positiv. Das frühe Zusammenkommen ist wichtig, damit sich alle Spielerinnen wieder schnell in die Teamstruktur und das gemeinsame Spielgefühl integrieren können“, merkt Frauen-Bundestrainer Jeff McLeod an, für dessen Team nun das letzte Testspiel vor Olympia ansteht. „Japan ist ein sehr guter Gegner, um zu schauen, wo wir stehen, da wir natürlich auch in der Gruppenphase auf sie treffen werden“, erklärt Stürmerin Franziska Feldmeier die Bedeutung des letzten Vorbereitungsspiels. Am 7. Februar, um 12:10 Uhr treffen die beiden Nationalmannschaften dann in Mailand im zweiten Gruppenspiel der DEB-Frauen aufeinander.
Die Japanerinnen sind bereits am vergangenen Mittwoch in Füssen angekommen und absolvierten gegen Österreich bereits ein vorletztes Spiel vor Olympia. Die Japanerinnen siegten mit 5:1. Nicht nur aufgrund des Ergebnisses ist die japanische Mannschaft als stark einzuschätzen. „Die Japanerinnen haben eine äußerst disziplinierte und hart arbeitende Mannschaft“, beschreibt Daria Gleißner, Kapitänin der DEB-Auswahl, den Gegner. Besonders in Acht nehmen muss man sich vor Akane Shiga, die im Ligabetrieb für Lulea in Schweden aufläuft und 2025/26 in 34 Partien auf zehn Treffer und 24 Assists kommt. „Wir erwarten eine intensive Begegnung, die für beide Teams im Hinblick auf die Olympischen Spiele von hoher Bedeutung ist“, sagt McLeod zur bevorstehenden Begegnung und Gleißner ergänzt: „Es wird eine sehr gute Standortbestimmung für uns sein.“ Übertragen wird das Spiel live auf SpradeTV.
Lisa Taduschewski