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Sonntag, 1. Februar 2026

Die Oberliga Süd am Sonntag: Lindau siegt in Selb, Heilbronn unterliegt auch in Peiting – Füssen verlässt letzten Tabellenplatz

Lukas Bender (vorne) war einer der Torschützen der Islanders beim Lindauer 3:2-Coup in Selb.
Foto: Mario Wiedel

Am 44. Spieltag der Oberliga Süd rückte das Sportliche wieder etwas mehr in den Vordergrund als dies noch zwei Tage zuvor, gute 48 Stunden nach der Insolvenz der Heilbronner Falken der Fall war. Die Falken traten auswärts in Peiting an und der ECP dezimierte sich schon nach 24 Sekunden selbst, weil Lukas Gohlke wegen eines Knie-Checks gleich wieder duschen gehen konnte. In der Folge spielt Peiting allerdings eine gute Partie und schoss bis kurz nach der ersten Pause einen 3:0-Vorsprung heraus. Nachdem die Falken per Doppelschlag verkürzt hatten, nutzte Carson MacKinnon einen Fehler im Spielaufbau der Falken zum vorentscheidenden 4:2. Am Ende hieß es schließlich 6:3 gegen eine Falkenmannschaft, die trotz der mental belastenden Lage und dezimiertem Kader vollen Einsatz zeigten.

Wichtige Punkte im Rennen um die Pre-Playoffs – und gleichzeitig Schützenhilfe für Peiting im Kampf um Platz sechs – bedeutete Stuttgarts Sieg gegen Bayreuth. Beim 4:2 trafen Rückkehrer Elvis Gorontzy-Slack und der in dieser Saison große Fortschritte machende Nico Geidl jeweils doppelt für die Rebels, die aktuell Rang elf belegen. Dieser würde momentan die Pre-Playoffs bedeuten, da Heilbronn am Ende der Saison auf den letzten Platz der Tabelle zurückgesetzt wird.
 

Die Sonntagsspiele im Stenogramm: (7 Einträge)

 


Spitzenreiter Deggendorf gab sich unterdessen beim SC Riessersee keine Blöße und siegte mit 4:1. Damit konnte der DSC den Vorsprung auf Verfolger Memmingen auf sieben Punkte ausbauen. Die Indians duellierten sich im Spitzenspiel des Abend nämlich mit dem Dritten aus Bad Tölz und fanden keinen Weg an Löwen-Goalie Matthias Bittner. Er feierte sein erstes Shutout der Saison, während Topi Piipponen, Dominik Daxlberger und Ludwig Nirschl per Doppelpack zum 4:0-Sieg für die Löwen trafen.

Der Goalie war es auch, der den knappen 4:3-Sieg des EV Füssen in Passau festhielt: Rihards Babulis brachte die Führung durch seine Paraden am Spielende über die Zeit, während die Black Hawks mit gezogenem Goalie auf den Ausgleich drückten. Der EVF gibt somit die Rote Laterne an Erding ab – die Gladiators unterlagen zeitgleich mit 1:3 in Höchstadt.

Eine kleine Überraschung gelang außerdem den Lindau Islanders. Das Team vom Bodensee siegte in Selb mit 3:2 und festigt somit einen Platz in den Top sechs, der die direkte Qualifikation für das Playoff-Achtelfinale bedeuten würde.

Michael Wutz


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Notizen

  • vor 18 Stunden
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • gestern
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • gestern
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • vor 2 Tagen
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 3 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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