Bei den Heilbronner Falken ist der Spielbetrieb bis auf weiteres gesichert – nun läuft die Suche nach einem Investor für die Falken-GmbH.
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Die Insolvenz der Heilbronner Falken liegt mittlerweile über eine Woche zurück und die Insolvenzverwaltung treibt die entsprechenden Prozesse weiter voran. Wie die PLUTA GmbH, vertreten durch Anwalt Peter Roeger am Freitagvormittag vermeldete, ist man nun, nachdem der Spielbetrieb vorerst gesichert ist, auf Investorensuche für die Falken. „In den kommenden Wochen werden wir einen Investorenprozess durchführen. Der Club braucht einen finanzstarken Investor für die Zukunft“, so Roeger in der Mitteilung. Die Investorensuche wird begleitet vom Beratungsunternehmen CF Consilio Forte. Die Experten haben bereits vor zwei Jahren den – letztlich erfolgreichen – Investorenprozess für die Bayreuth Tigers unterstützt.
Weiter heißt es in der Meldung der PLUTA GmbH, dass in Absprache mit der Mannschaft entschieden wurde, den Kader bis zur Wechselfrist am 15 Februar zusammen zu halten. „Anschließend könne eine mittlere einstellige Zahl an Spielern den Club verlassen und sich anderen Vereinen anschließen; zwei Spieler sind sich bereits mit einem Club einig. Hierzu werden zeitnah in Abstimmung mit den anderen Vereinen Informationen bekanntgegeben.“ Laut Informationen von Eishockey NEWS stehen unter anderem Thore Weyrauch und Niklas Jentsch mit den Saale Bulls Halle in Verbindung, während bei Goalie Patrick Berger ein Wechsel zu den Hannover Scorpions im Raum steht. Der Abschied von Berger zum 15. Februar wurde von den Falken kurz nach der Meldung von PLUTA bereits kommuniziert, ebenso wie der von Verteidiger Jeroen Plauschin.
Peter Roeger zur Planung mit dem Kader der Falken: „Wir haben vertrauensvolle Gespräche mit den Spielern geführt. Gemeinsam haben wir eine gute Lösung gefunden, die die Interessen der Spieler und des Clubs berücksichtigt. Wir wollen die Saison zu Ende spielen. Dafür benötigen wir eine entsprechende Mindestbesetzung des Kaders, um ein Spiel austragen zu können. Das ist nun möglich.“ Nach dem Sonntagsspiel am 15. Februar stehen noch vier Pflichtspiele auf dem Spielplan.