Krefeld siegte beim letzten Aufeinandertreffen an der Westparkstraße mit 6:3 gegen Landshut.
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Während Spitzenreiter Krefeld das Playoff-Ticket bereits sicher in der Tasche hat, kämpft Sonntagsgegner Landshut in der DEL2 noch mit der Konstanz. Seit fast genau einem Monat geht der Trend des EVL nach unten. Zehn Niederlagen aus den letzten 14 Partien sprechen eine deutliche Sprache. Aktuell belegen die Niederbayern den achten Tabellenplatz – punktgleich mit Düsseldorf auf Rang neun. Um bei den offensivstarken Pinguinen am Sonntag Punkte mitzunehmen, braucht es eine enorme Leistungssteigerung. Vor allem auswärts hapert es jedoch zurzeit. In den letzten zwölf Partien in der Ferne kassierten die Landshuter elf Niederlagen. Darunter war die 4:6-Auswärtspleite bei Schlusslicht ESV Kaufbeuren am Dienstag – bezeichnend für die aktuelle Situation.
Einen Grund für das jüngste Kaufbeurer Erfolgserlebnis lieferte Verteidiger Nico Appendino in der aktuellen Print-Ausgabe von Eishockey NEWS: „Ich finde, dass das jetzige System passt. Wir spielen den Forecheck etwas aggressiver und sind weniger passiv in der neutralen Zone.“ Mit dem Push durch den Sieg über Landshut am Dienstag treffen die Allgäuer am Freitag auf die aktuell formstarken Ravensburger, die zuletzt fünf Siege am Stück verzeichneten und gute Perspektiven haben, diese Serie auszubauen. „Ein wesentlicher Faktor ist, dass wir deutlich strukturierter auftreten“, verrät Towerstars-Defender Denis Pfaffengut in unserer aktuellen Ausgabe und führt aus: „Die Abstimmung zwischen Verteidigern und Stürmern ist besser geworden. Außerdem verteidigen wir konsequenter über 60 Minuten.“
Ein wichtiges Duell haben die Blue Devils Weiden am Sonntag gegen Bad Nauheim vor der Brust. Die recht turbulenteren letzten Wochen rund um die Oberpfälzer passen auch mit der sportlichen Situation zusammen. Zuletzt kassierten die Blue Devils fünf Niederlagen in Serie und stehen inzwischen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nur ein Punkt trennt die Blue Devils von den Roten Teufeln direkt vor ihnen. Während das Torverhältnis sehr ähnlich ist, weisen die Weidener mit einer Erfolgsquote von 21,6 Prozent ein deutlich besseres Powerplay auf.
Lisa Taduschewski