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Freitag, 13. Februar 2026

Sorgen um Malgin, Glauser und Fiala 1:5 trotz guter Ansätze – Drei Verletzungen trüben mutigen Schweizer Auftritt gegen Kanada

Die kanadischen Superstars um Kapitän Sidney Crosby waren von Nico Hischier (rechts) und der Schweiz unter dem Strich nicht zu bremsen.
Foto: IMAGO/ZUMA Press/Darryl Dyck

Kanada zeigte am Freitagabend seine Starpower und setzte sich mit 5:1 gegen die Schweiz durch. Doch die Eidgenossen kämpften nicht nur gegen die Nordamerikaner, sondern auch mit Verletzungsproblemen: Kevin Fiala musste nach einem Zweikampf mit Tom Wilson aufgrund einer Verletzung am linken Fuß per Trage vom Eis gebracht werden, zudem fielen Denis Malgin und Andrea Glauser frühzeitig verletzungsbedingt aus. 

Die Schweiz startete mutig und offensiv in die Partie. Schon in den ersten Minuten kamen die Eidgenossen zu mehreren Chancen. Die erste Großchance vergab Nino Niederreiter nach einem schnellen Angriff über Denis Malgin, während Kevin Fiala und Timo Meier weitere Versuche starteten. Kanada agierte zunächst vorsichtig, brauchte aber nicht viele Chancen, um effektiv zu sein. 

Nach einer frühen Strafe gegen Dean Kukan nutzte Kanada das Powerplay eiskalt: Nur 19 Sekunden nach Beginn der Strafe erzielte Conor McDavid das 1:0. Kurze Zeit später erhöhte Thomas Harley nach einem schnellen Gegenstoß auf 2:0. Doch die Schweiz ließ sich nicht entmutigen und konnte in der 13. Minute durch Pius Suter im Powerplay auf 2:1 verkürzen. Trotz weiterer Chancen blieb es beim knappen Rückstand nach dem ersten Drittel.
 

Die Statistik zum Spiel (1 Einträge)

 


Zu Beginn des Mitteldrittels musste die Schweiz verletzungsbedingt auf Andrea Glauser und Denis Malgin verzichten. Kanada nutzte die teilweise ungeordnete Schweizer Defensive in der 25. Minute eiskalt: Nathan MacKinnon bereitete Macklin Celebrini zum 3:1 vor. Die Schweiz zeigte aber erneut ein starkes Unterzahlspiel und hielt die Kanadier auch in weiteren Situationen in Schach. Trotz einiger Gelegenheiten von Damien Riat und Großchancen von Philipp Kurashev gelang der Schweiz kein weiterer Treffer. Kanada blieb die gefährlichere Mannschaft. Und während das Schweizer Team kämpfte, war die Effizienz der Kanadier in dieser Phase entscheidend. Nach 40 Minuten stand es 3:1 für Kanada. 

 
Die Schweiz startete engagiert in den Schlussabschnitt und hatte durch Sven Andrighetto und Calvin Thürkauf Chancen auf den Anschluss. Doch in der 48. Minute schlug Kanada wieder eiskalt zu: Sidney Crosby netzte nach Klasse-Zuspiel von Mitch Marner zum 4:1 ein. Kurz darauf sorgte MacKinnon nach einem Zusammenspiel mit Celebrini und McDavid für das 5:1 und setzte damit den Schlusspunkt für den Favoriten, der erneut einen starken Gegner klar in Schach hielt. Ganz zum Schluss kam es dann noch ganz bitter für die Eidgenossen. Kevin Fiala verletzte sich nach einem Zweikampf mit Tom Wilson am linken Fuß und musste per Trage vom Eis getragen werden. Für den Ostschweizer sah es gar nicht gut aus. 

Michel Schuler


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Notizen

  • vor 6 Stunden
  • Tim Lutz (25) hat seinen Vertrag bei den Eispiraten Crimmitschau (DEL2) um ein Jahr verlängert. Der Angreifer konnte in der abgelaufenen Saison verletzungsbedingt lediglich in der Endphase vier Matches bestreiten und verzeichnete dabei einen Assist.
  • vor 13 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • gestern
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 5 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 6 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
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