Gegen Deutschland präsentierten sich die Italienerinnen als verschworene und kampfstarke Einheit.
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Gleich zweimal heißt es am Freitag in der Milano Rho Ice Hockey Arena: Siegen oder fliegen! Im Viertelfinale des Frauenturniers bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand verspricht vor allem die Partie um 16:40 Uhr zwischen Tschechien und Schweden (live in der ARD und bei Eurosport), dem Sieger der Guppe B, Hochspannung. Die Tschechinnen gehen mit dem Gefühl von drei Niederlagen aus vier Spielen ins Duell mit den Skandinavierinnen, die in der Gruppenphase nicht nur Deutschland mit 4:1 in die Schranken gewiesen haben, sondern auch sonst im lockeren Spaziergang durch die schwächer besetzte Gruppe B marschierten. Vier Spiele, zwölf Punkte und 18:2 Tore hieß die Endbilanz der Tre Kronor nach der Vorrunde. Reicht das angehäufte Selbstvertrauen nun, um dem Weltranglistendritten ein Bein zu stellen?
Deutlicher klarer sind die Rollen am Freitagabend (21:10 Uhr, live in der ARD und bei Eurosport) verteilt, wenn die USA auf Turniergastgeber Italien treffen. Zwar waren die Italienerinnen in der Gruppenphase die Überraschung schlechthin und setzten sich gegen die in der Weltrangliste vor ihnen platzierten Teams aus Frankreich (4:1) und Japan (3:2) durch. Das beste Team der Vorrunde aus den USA besitzt aber natürlich eine ganz andere Kragenweite. Alles andere als ein hoher Sieg der US-Ladies und eine frühzeitige Entscheidung dieser Partie wäre eine Sensation, gleichwohl die Italienerinnen auch im Duell mit der deutschen Mannschaft bewiesen hatten, dass sie keinem Zweikampf aus dem Weg und physisch ihren Gegnern durchaus unter die Haut gehen können.
Aus Mailand von den Olympischen Winterspielen berichtet Sebastian Groß