Nick Olesen führte die Dänen zum 4:2-Erfolg über Lettland und auf Platz drei der Gruppe C.
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Mit einem 4:2-Sieg über Lettland hat sich Dänemark am Sonntagabend den dritten Platz in der Deutschland-Gruppe C gesichert. Die Dänen profitierten dabei von einem Traumstart samt 3:0-Vorsprung nach knapp 17 Minuten. Doppelpacker Nick Olesen avancierte zum Matchwinner für den bis dato punktlosen Tabellenletzten. Durch den Sieg der dänischen Mannschaft ist Deutschland Platz zwei nicht mehr zu nehmen. Im Falle einer Niederlage gegen die USA wird es die deutsche Auswahl am Dienstag in der Viertelfinalqualifikation mit Frankreich zu tun bekommen – eine durchaus machbare Aufgabe.
Dänemark legte los wie die Feuerwehr – hatte der WM-Halbfinalist von 2025 beim Auftaktmatch gegen Deutschland nach nur wenigen Sekunden einen Gegentreffer kassiert, legte er nun nach 23 Sekunden vor. Nick OIesen fälschte die Scheibe zum 1:0 in die Maschen. Und der Abend verlief auch weiter nicht nach dem Geschmack von Lettlands Goalie Arturs Silovs. Bis zur 17. Minute baute Dänemark seinen Vorsprung nämlich auf 3:0 aus. Mit einem Treffern 16 Sekunden vor Drittelende meldeten sich die Letten endlich in der Partie an. Eduards Tralmaks verkürzte in der 27. Minute auf 2:3 und machte damit das Außenseiter-Duell in der Deutschland-Gruppe wieder spannend.
Das blieb es auch bis in die Schlussminuten hinein, in denen Lettland ins Risiko ging, um den Ausgleich und den vierten Turnierpunkt zu erzwingen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Dänemarks WM-Top-Stürmer Nick Olesen traf ins verwaiste Gehäuse der Letten zum 4:2-Endstand. Damit sicherte sich Dänemark Platz drei in der Deutschland-Gruppe C, der bei einem möglichen Dreier-Vergleich (im Falle einer deutschen Niederlage gegen die USA) bei einer 2:3-Niederlage noch den Letten gehört hätte. Auch für Deutschland war das Ergebnis der Partie perfekt: Durch den 4:2-Sieg der Dänen stand unabhängig vom Ausgang der Partie zwischen der DEB-Mannschaft und den USA fest, dass Deutschland die Gruppe mindestens als Tabellenzweiter beenden würde.
Aus Mailand von den Olympischen Winterspielen berichtet Sebastian Groß