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Sonntag, 22. Februar 2026

Olympia-Auszeichnungen McDavid zum MVP gewählt, Finalheld Hellebuyck ist bester Torhüter

Connor Hellebuyck hielt die USA im Olympia-Endspiel gegen Kanada mit teils spektakulären Paraden im Spiel – hier gegen Devon Toews – und war letztlich der Gold-Held.
Foto: IMAGO/Lehtikuva/Emmi Korhonen

Mit satten 41 Saves, darunter mehrere Glanzparaden, war Connor Hellebuyck der Matchwinner im Olympia-Finale der Männer zwischen den USA und Kanada. Neben Gold brachte dies dem US-Goalie eine weitere Ehrung ein. MVP wurde derweil der beste Scorer des Turniers.

Kanada hatte im Finale gegen die USA deutlich mehr gute Torchancen, doch vor allem ein Mann stand immer wieder im Weg: Hellebuyck vereitelte nicht nur Alleingänge von Connor McDavid oder Macklin Celebrini, mit vielleicht der Parade des Turniers verhinderte der US-Keeper der Winnipeg Jets auch mit dem Stock einen scheinbar sicheren Treffer von Kanadas Verteidiger Devon Toews (siehe Foto).

Nachdem Hellebuyck schon zuvor im Turnier nahezu fehlerlos pariert hatte, war die Wahl zum besten Torhüter des gesamten Turniers daher nur folgerichtig. In der NHL war Hellebuyck in der Hauptrunde in den vergangenen Jahren stets einer, wenn nicht der beste Keeper der Liga gewesen, in den Playoffs mit den Jets lief es für ihn und seinen Klub dagegen in der Regel weniger gut.

Einziger Spieler im sechsköpfigen All-Star-Team des Turniers, der nicht im Finale stand, war derweil der Slowake Juraj Slafkovsky, der 2022 in Peking als erst 17-Jähriger sogar Turnier-MVP geworden war. McDavid sowie der erst 18-jährige Celebrini vervollständigten den Sturm. Neben Hellebuyck im Tor wurde US-Verteidiger Quinn Hughes sowie Kanadas Cale Makar in der Defensive von den Medienvertretern vor Ort in das All-Star-Team der besten Spieler 2026 gewählt.

Die US-Spieler wiederum gedachten ihrerseits nach dem Endspiel auf dem Eis mit einem Trikot ihres ehemaligen Mitspieler in der Nationalmannschaft Johnny Gaudreau – und nahmen am Ende sogar Gaudreaus Kinder für ihr Siegerfoto mit auf das Eis. Gaudreau war Ende August 2024 gemeinsam mit seinem Bruder von einem angetrunkenen Autofahrer mit dem Fahrrad angefahren worden. Beide verstarben an der Unfallstelle.

Als MVP und bester Stürmer des olympischen Eishockey-Turniers wurde schließlich McDavid ausgezeichnet, der mit 13 Scorer-Punkten (zwei Tore, elf Assists) die mit Abstand meisten – Celebrini folgte mit zehn auf Platz zwei – erzielt hatte. Quinn Hughes, Bruder des US-Siegtorschützen im Finale, Jack Hughes, wurde als bester Verteidiger ausgezeichnet.

Auch im Finale hatte McDavid versucht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Anders als im vergangenen Jahr beim 4-Nations-Turnier, das er mit einem Tor zugunsten Kanadas in der Overtime entschieden hatte, war McDavid diesmal im entscheidenden Moment zwar auch auf dem Eis, hatte aber mit einem Scheibenverlust das Unheil aus Sicht der Ahornblätter Sekunden vor dem 1:2 selbst mit eingeleitet.

Joachim Meyer

Die Auszeichnungen im Überblick (3 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • Für Weidens Torhüter Felix Noack (Unterkörperverletzung) ist die DEL2-Saison voraussichtlich vorzeitig beendet. Zudem laborieren die Kontingentstürmer Zach Tsekos und Tyler Ward an kleineren Verletzungen.
  • vor 5 Stunden
  • Der in der Schweiz ausgebildete Stürmer Leon Neiger (21) verlässt Süd-Oberligist SC Riessersee nach 51 Einsätzen (14 Tore, 17 Assists) für einen sofortigen DEL2-Wechsel.
  • gestern
  • Zach Senyshyn, dessen Vertrag bei den Schwenninger Wild Wings vor einem knappen Monat aufgelöst wurde, stürmt nun für Vlci Zilina (Slowakei).
  • vor 2 Tagen
  • Zwei DEL-interne Testspiele bot der Freitag: Die Grizzlys Wolfsburg schlugen die Eisbären Berlin mit 5:3. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven besiegten die Iserlohn Roosters mit 5:2. Heute steht um 17 Uhr die Partie Langnau (Schweiz) gegen die Adler Mannheim auf dem Testprogramm.
  • vor 3 Tagen
  • Niederlagen für DEL-Clubs gab es am Donnerstag bei zwei Testspielen. Mannheim unterlag beim Letzten der Schweizer National League Ajoie mit 2:3 (Tore: Reichel und O’Donnell), Schlusslicht Dresden verlor in Tschechien beim Tabellenvierten Liberec mit 1:3 (Tor: Chartier).
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