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Freitag, 27. Februar 2026

Oberliga Nord am Freitag Siege für die Scorpions und die Indians, Herford neuer Dritter in Gruppe zwei

Die Hannover Indians (dunkles Trikot) bejubeln den Sieg gegen die Füchse Duisburg.
Foto: Florian Petrow 

In der Zwischenrunden-Gruppe eins triumphierten die beiden Hannoveraner Clubs: Die Scorpions gewannen gegen die Saale Bulle Halle und die Indians gegen die Füchse Duisburg. Spannender geht es in Gruppe zwei zu, hier sammelten die Herford Ice Dragons wichtige drei Zähler gegen die Rostock Piranhas und sind nun Tabellendritter. Die TecArt Black Dragons sicherten sich immerhin zwei Punkte gehen die Hammer Eisbären, während die Herner EV Miners sich den IceFighters Leipzig geschlagen geben mussten. Für Erfurt, Herne und Rostock bleibt der dritte Rang, der als letzter zum Einzug in die Playoffs berechtigt, aber noch in Reichweite.

Der Oberliga-Nord-Meister Hannover Scorpions war im Spiel gegen die Saale Bulls Halle von Beginn an hellwach und erzielte durch Yannick Drews bereits nach weniger als drei Minuten den ersten Treffer. Die Gegner hingegen benötigten etwas länger, markierten sie ihr erstes Tor durch Lars Schiller doch erst zu Beginn des zweiten Drittels. Dann folgte eine längere Zeit, in der beide Goalies – Kai Kristian bei den Saale Bulls und Patrick Berger bei den Scorpions – ihren Kasten sauber hielten, bevor Allan McPherson kurz vor der Schlusssirene der Siegtreffer für den Favoriten gelang. Dabei blieb es.

Die Hannover Indians benötigten für das erste Tor des Abends noch weniger Zeit als der Lokalrivale Scorpions; sie gingen gegen die Füchse Duisburg nach nur 73 Sekunden mit 1:0 in Führung. Und auch in der Folge waren die Indians treffsicherer als die Skorpione, Brad Snetsinger und Emil-Ayvaz Lessard Aydin stellten bis zur zweiten Pause auf 3:1. Für das bis dahin einzige Erfolgserlebnis der Duisburger zeichnete Philippe Sanche verantwortlich. Und auch im letzten Teil des Spiels blieben die Niedersachsen am Drücker, erhöhten durch Doppelpacker William Jerry auf den Endstand von 5:1.

Die Spiele in der Statistik (5 Einträge)

 

Das Duell der Hammer Eisbären gegen die TecArt Black Dragons Erfurt war bis zum Ende spannend. Im ersten Abschnitt ging Erfurt zweimal in Führung und beide Male konnte Hamm ausgleichen. Mit Beginn des zweiten Drittels setzten sich erstmals die Eisbären in Front und konnten ihren Vorteil sogar auf zwei Tore ausbauen. Doch auch dieser Vorsprung sollte nicht reichen, denn die Gäste aus Thüringen egalisierten die Begegnung gut zehn Minuten später wieder. Bemerkenswert: Bis zum 5:5 konnten sich zehn verschiedene Spieler in die Torjägerliste eintragen. Das änderte sich in Minute 42, als Thomas Zuravlev seinen zweiten Treffer feiern durfte. Und Teampartner Samuel Dotter legte gleich zum 7:5 für Hamm nach. Doch wer glaubte, Erfurt sei nun geschlagen, der irrte; Miro Markkula und Maurice Keil sorgten für das 7:7 und die fällige Overtime. Und in der war dann Markkula der umjubelte Held und sicherte mit seinem Tor den 8:7-Triumph für seine schwarzen Drachen.

Die Herner EV Miners wollten ihren dritten Tabellenplatz im Spiel gegen die KSW IceFighters Leipzig verteidigen, doch der bessere Start in die Partie gelang den Sachsen. Mit 3:1 hatten sie nach dem ersten Drittel die Nase vorne, nach Abschnitt zwei stand noch ein 3:2 für Leipzig auf der Anzeigetafel – obwohl Herne nach 40 Minuten mit 24 Schüssen zehn Schüsse mehr auf den gegnerischen Kasten abgefeuert hatte als die IceFighters. Doch das störte Leipzig wenig, die machten mit Beginn des dritten Abschnitts mit ihrem vierten Tor ihre Siegambitionen noch einmal deutlich. Auch auf den folgenden Treffer vom Herner Hugo Enock hatten sie nur zwölf Sekunden später eine Antwort und stellten den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Yannic Bauer, Luke Volkmann und Chad Bassen erhöhten in der Folge sogar auf 8:3, damit war Herne knapp fünfeinhalb Minuten vor Ende so gut wie bezwungen. Letztendlich netzte jedes Team zwar noch einmal ein, doch der Erfolg der IceFighters geriet in der Schlussphase nicht mehr in Gefahr.

Das Spiel der Herford Ice Dragons gegen die Rostock Piranhas war das einzige direkte Duell um den dritten Tabellenrang. Herford konnte die ersten drei Tore des Abends bejubeln und sich so eine 3:0-Führung erarbeiten. Erst kurz vor Mitte der Begegnung traf auch Rostock zum ersten Mal und wollte so die Aufholjagd einläuten. Aber die kam nicht in Schwung, denn Herford-Goalie Jakub Urbisch erwies sich in der Folge wieder als unüberwindbar. Doch die Piranhas gaben nicht auf. Knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende verließ Rostocks Torhüter Sebastian Albrecht für die Schlussoffensive seinen Kasten. Aber auch diese führte zu keinem weiteren Treffer, so dass die Ice Dragons schlussendlich mit 3:1 siegten.

Annette Laqua


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Notizen

  • gestern
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • gestern
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
  • vor 2 Tagen
  • Paul Mayer ist U21-Förderspieler des Monats Januar in der DEL2. Mayer stand im Januar 22:21 Minuten pro Spiel auf dem Eis. Das war nicht nur der Höchstwert aller U21-Spieler, sondern auch der Bestwert seines Teams. Zudem war der Defender im Januar an zwei Treffern des ESVK beteiligt.
  • vor 3 Tagen
  • Geldstrafe für Dallas Eakins: Der Trainer der Adler Mannheim hat sich nach Ansicht des DEL-Disziplinarausschusses in der Partie vor der Pause gegen München unsportlich gegenüber den Spieloffiziellen verhalten.
  • vor 4 Tagen
  • Für Weidens Torhüter Felix Noack (Unterkörperverletzung) ist die DEL2-Saison voraussichtlich vorzeitig beendet. Zudem laborieren die Kontingentstürmer Zach Tsekos und Tyler Ward an kleineren Verletzungen.
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