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Sonntag, 1. März 2026

NHL am Samstag Edmonton weiter defensiv schwach, Toronto spielt laut Matthews „peinlich“, Daccord verpasst Goalie-Tor

San Jose jubelt, Connor Ingram ist geschlagen. Die Edmonton Oilers unterlagen am Samstag bei den Sharks mit 4:5.
Foto: IMAGO/imagn images/Neville E. Guard

Drei Spiele in Kalifornien, 17:12 Tore, aber nur zwei Punkte: Das ist die Bilanz der Edmonton Oilers nach der Olympia-Pause. Am Samstag verloren Leon Draisaitl und sein Team mit 4:5 bei den San Jose Sharks, stehen damit zwar weiter auf einem Playoff-Platz in der Western Conference, lassen die Konkurrenz aber wieder herankommen. Draisaitl erzielte einen Treffer und steht nun bei 85 Saisonpunkten.

Unter dem Strich stehen nämlich fünf Niederlagen mit insgesamt 28 Gegentoren aus den vergangenen sechs Spielen zu Buche. Mindestens eines war am Samstag auch vermeidbar: Goalie Connor Ingram hatte seinen Schläger verloren, wollte diesen in einer vermeintlich sicheren Situation holen und verließ sein Tor. Die Sharks aber erkämpften schon an der blauen Linie wieder den Puck und Macklin Celebrini musste nur noch zum 1:0 einschieben – sein 29. Saisontor.

Edmonton (66 Zähler) hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz: Aufholen konnten nicht nur die Sharks (60 Punkte), sondern auch Nashville (62, ein Punkt gegen Dallas), Los Angeles (ebenso 62, 2:0 gegen Calgary; noch am Freitag forderten die Fans im Stadion während des 1:8 gegen die Oilers lautstark die Entlassung von Coach Jim Hiller) und auch Seattle (65). Bei den Kraken wäre Goalie Joey Daccord beim Stand von 4:1 fast ein Empty Net Goal gelungen. Der Puck ging knapp vorbei.

Als peinlich bezeichnete Auston Matthews den derzeitigen Leistungsstand er Toronto Maple Leafs, die beim 2:5 gegen Ottawa die dritte Niederlage in Folge kassierten – allesamt nach der Pause. Im Spiel entwickelte sich nach einem Save von Goalie Anthony Stolarz im dritten Drittel eine Massenkeilerei. Tim Stützle assistierte zum 5:2-Endstand, den Senators fehlen aktuell fünf Punkte auf einen Playoff-Platz im Osten.

Dort gelang Carolina beim 5:2 gegen Moritz Seider und Detroit (Live-Spiel am Montagabend im FreeTV) auch im zwölften Spiel in Folge ein Punktgewinn (zehn Siege), Marco Sturm und die Boston Bruins verloren mit 1:3 gegen Philadelphia und gingen erstmals nach acht Spielen leer aus. Sie verteidigten den letzten Wild-Card-Rang vor den Washington Capitals, die mit 2:6 gegen Montreal verloren.

Die Ergebnisse vom Samstag: 
N. Y. Rangers - Pittsburgh 3:2 n.P. (0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 1:0)
Philadelphia - Boston 3:1 (0:0, 0:0, 3:1)
San Jose - Edmonton 5:4 (3:1, 0:1, 2:2)
Columbus - N. Y. Islanders 3:4 n.V. (1:0, 2:3, 0:0, 0:1)
Colorado - Chicago 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)
Toronto - Ottawa 2:5 (1:1, 1:4, 0:0)
Montreal - Washington 6:2 (2:1, 2:0, 2:1)
Tampa Bay - Buffalo 2:6 (0:4, 1:1, 1:1)
Carolina - Detroit 5:2 (2:0, 1:2, 2:0)
St. Louis - New Jersey 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)
Los Angeles - Calgary 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Dallas - Nashville 3:2 n.V. (0:2, 1:0, 1:0, 1:0)
Seattle Kraken - Vancouver 5:1 (2:0, 1:1, 2:0)


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Notizen

  • vor 20 Stunden
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • vor 20 Stunden
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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