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Sonntag, 1. März 2026

Der 50. DEL2-Spieltag am Sonntag Ravensburg und Bietigheim im Viertelfinale, Bad Nauheim und Weiden müssen in die Playdowns

Ladislav Zikmund erzielt Crimmitschaus Siegtreffer gegen die Blue Devils Weiden, die den Gang in die Playdowns antreten müssen.
Foto: Thomas Heide

Am 50. DEL2-Spieltag fixierten die Bietigheim Steelers (4:1-Erfolg in Düsseldorf) und die Ravensburg Towerstars (aufgrund Weißwassers 2:4-Niederlage in Krefeld) den Einzug ins Playoff-Viertelfinale. Weiden (2:5 in Crimmitschau) und Bad Nauheim (1:4 gegen Regensburg) müssen nach weiteren Niederlagen in die Playdowns. Heimsiege feierten Kassel (3:2 n.V. gegen Rosenheim) und Landshut (5:2 gegen Kaufbeuren). Ravensburg gewann am Abend mit 3:1 in Freiburg.

Die Eisbären Regensburg festigten Rang sechs mit einem unspektakulären 4:1-Erfolg in Bad Nauheim. Torhüter Jonas Neffin zeigte mit 44 Saves einmal mehr seine Klasse, auch die Stürmer Jeremy Bracco und Kevin Slezak (jeweils ein Tor, ein Assist) knüpften an ihre starken Leistungen in dieser Saison an. Die Roten Teufel müssen nach der siebten Niederlage aus den letzten acht Matches hingegen endgültig in die Playdowns. Die Eisbären kreierten mit dem Sieg im Colonel-Knight-Stadion einen Drei-Punkte-Vorsprung auf die Lausitzer Füchse, die sich bei Tabellenführer Krefeld mit 2:4 geschlagen geben mussten. Jon Matsumoto schnürte einen Doppelpack für die Pinguine. Nach der Füchse-Niederlage stand auch die Viertelfinalteilnahme des Tabellenvierten Ravensburg Towerstars fest.

Auch Towerstars-Verfolger Bietigheim Steelers steht im Viertelfinale. Der Aufsteiger gewann bei der Düsseldorfer EG mit 4:1. Nach dem Rückstand im ersten Abschnitt drehten die Steelers im PSD Bank Dome auf. Marek-Racuk-Vertretung Alex Dostie, Jack Dugan und Bastian Eckl schossen eine 3:1-Führung für das Team von Alexander Dück heraus, Cole Fonstad setzte mit einem Empty-Netter den Schlusspunkt.

Neben Bad Nauheim ist die Abstiegsrunde auch für Weiden nicht mehr zu vermeiden. Beim Sechs-Punkte-Spiel in Crimmitschau gaben die Blue Devils in der Schlussphase einen 2:1-Vorsprung aus der Hand. Louis Brune, Ladislav Zikmund und zwei Empty-Net-Goals wendeten das Blatt zugunsten die Eispiraten, die einen großen Schritt in Richtung Pre-Playoffs machten. Besonders, da der EHC Freiburg den Ravensburg Towerstars am Abend mit 1:3 unterlag. Bei nun sechs Punkten Rückstand auf Crimmitschau und einem enormen Unterschied in Punkto Tordifferenz müssen auch die Wölfe mit den Playdowns planen.

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 


Landshut bezwang Schlusslicht Kaufbeuren im Derby vor über 4.000 Zuschauern mit 5:2. Trevor Gooch und Tor Immo sammelten jeweils drei Scorer-Punkte. Bis zur letzten Sekunde blieb die Spannung beim Duell Zweiter gegen Dritter in Kassel hoch. Zuvor waren die Rosenheimer zweimal in Front gegangen, doch die Huskies fanden zweimal die passende Antwort. In der Overtime beendete Kassels Spielmacher Hunter Garlent nach nur acht Sekunden die Siegesserie der Starbulls. Somit endete auch der vierte Saisonvergleich beider Clubs mit 3:2 nach Verlängerung; erstmals gingen die Huskies als Sieger vom Eis.

Tim Heß/Lisa Taduschewski


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Notizen

  • gestern
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • gestern
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • gestern
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 3 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 3 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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