Regensburg – am Freitag zu Hause gegen Krefeld gefordert – könnte die direkte Viertelfinalteilnahme noch verspielen.
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Auch wenn am vergangenen DEL2-Wochenende schon viele Entscheidungen gefallen sind, stehen für den bevorstehenden 51. Spieltag noch ein paar aus. So zum Beispiel in der oberen Tabellenhälfte, wo einzig Regensburg noch ein Wackelkandidat für die direkte Viertelfinalqualifikation ist. Schließlich lauern die Lausitzer Füchse noch immer dicht hinter den Eisbären – mit nur drei Punkten Rückstand. „Wir haben einen guten Mix. Die erfahrenen Jungs nehmen unsere jungen, talentierten Spieler mit. Das ist eine gute Voraussetzung für Erfolg“, betont Head Coach Christof Kreutzer. Im Gegensatz zu den Weißwasseranern, die gegen Bietigheim antreten, haben die Domstädter gegen Hauptrunden-Meister Krefeld ein noch schwierigeres Los. Bislang holte das Team von der Westparkstraße in den drei direkten Duellen drei Siege.
Krefeld, Kassel, Rosenheim, Ravensburg und Bietigheim haben die direkte Viertelfinalteilnahme sicher. Doch die Steelers könnten den Towerstars noch den vierten Rang und damit das Heimrecht stibitzen. Vor dem finalen Wochenende trennen die beiden Clubs vier Zähler. Jedoch plagen den Aufsteiger zum Schluss der Hauptrunde ein paar Verletzungssorgen. Sowohl Marek Racuk als auch Alexander Preibisch mussten beim Spiel gegen den EV Landshut vorzeitig verletzungsbedingt vom Eis. Ebenso fehlt DEL2-Rekord-Scorer Tyler McNeely noch auf ungewisse Zeit. Dass dennoch mit dem Team von Head Coach Alexander Dück zu rechnen ist, hat es derweil schon unter anderem am Sonntag in Düsseldorf (4:1-Sieg) bewiesen. Derweil möchte der EV Landshut seinen Heimvorteil in den Pre-Playoffs verteidigen. Das Team von Cheftrainer Uwe Krupp muss im Derby gegen die Starbulls Rosenheim (3.) ran, die am Mittwochnachmittag die Vertragsverlängerung von Maximilian Adam bekannt gaben. Bei einem EVL-Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage der Eisbären würde bei den Niederbayern noch ein minimaler Funke Hoffnung bestehen, doch noch die direkte Viertelfinalqualifikation zu schaffen. Landshut hat vor dem Wochenende fünf Zähler Rückstand auf den sechsten Tabellenplatz.
Auch unten in der Tabelle wird noch gekämpft, obwohl fix ist, dass Bad Nauheim, Weiden, Kaufbeuren und aller Voraussicht nach auch Freiburg in die Playdowns müssen. Was allerdings noch nicht feststeht ist, welcher Club neben Freiburg das Heimrecht in der 1. Playdown-Runde erhält. Im Moment sind Bad Nauheim (12.) und Weiden (13.) punktgleich. Ebenso mussten beide Mannschaften in den letzten vier Partien jeweils vier Niederlagen schlucken. Die Roten Teufel haben noch die Matches gegen Kassel und Kaufbeuren vor sich, während Weiden gegen die Top-Sechs-Teams Ravensburg und Rosenheim gefragt ist. Doch unter dem neuen Coach Alan Letang zu spielen, ist für Tommy Muck eine Bereicherung „Er ist großartig und verfügt über ein sehr hohes Spielverständnis. Die kleinen Dinge, die er in kurzer Zeit hier umgesetzt hat, haben uns geholfen“, merkt der Defender im Interview in unserer aktuellen Print-Ausgabe positiv an. Helfen würde den Blue Devils bei der Mission Klassenerhalt sicher auch der Heimvorteil in einem möglichen Duell mit den Roten Teufeln aus Bad Nauheim.
Lisa Taduschewski