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Freitag, 6. März 2026

PENNY DEL am Freitagabend Straubing ringt Wild Wings nieder, Meister Berlin erobert Platz sechs, Busdeker mit Gala-Abend für Augsburg

Die Partie zwischen den Straubing Tigers und den Schwenninger Wild Wings war hart umkämpft.
Foto: imago/Eva Fuchs

Am 49. Spieltag der PENNY DEL haben die Straubing Tigers ihren zweiten Tabellenplatz durch einen 5:3-Erfolg über die Schwenninger Wild Wings verteidigt. Die Eisbären Berlin eroberten unterdessen durch einen 5:4-Sieg in Nürnberg Rang sechs, während die Augsburger Panther beim 6:3 über Dresden ihre Chance auf die 1. Playoff-Runde wahren konnten und bis auf drei Zähler an Nürnberg (Platz zehn) heranrückten. Mann des Abends bei den Fuggerstädtern war D.J. Busdeker mit drei Toren und drei Vorlagen.

In Straubing durften die heimischen Fans schon vor dem Auftaktbully feiern. Der Club gab den Verbleib von Top-Torhüter Henrik Haukeland und auch von Florian Bugl sowie Sebastian Wieber bekannt. Das folgende Match gegen Schwenningen war dann hart umkämpft, es ging rauf und runter. Bis tief ins Schlussdrittel hielten die Gäste mit und es stand 3:3, dann aber liefen die Tigers fünf Minuten vor dem Ende einen Zwei-auf-eins-Konter: Mike Connolly legte quer auf Stefan Loibl – und der stocherte die Scheibe zum erlösenden 4:3 an Schwenningens neuem Goalie Christopher Gibson vorbei. Die Schwarzwälder zogen den Torwart, doch Connolly traf per Rückhand ins leere Gehäuse. Für den lange verletzten Angreifer war es der erste Saisontreffer.

Meister Berlin triumphierte nach einem wilden Match mit 5:4 in Nürnberg. Dabei waren die Gäste per Empty-Net-Goal kurz vor Schluss schon auf 5:3 davongezogen, doch die Ice Tigers gaben nicht auf und verkürzten durch Thomas Heigl noch auf 4:5. Nürnberg agierte zum Schluss in Unterzahl, doch Coach Mitch O’Keefe zog Keeper Evan Fitzpatrick für einen fünften Feldspieler. Die Franken waren daraufhin dem Ausgleich nahe, doch die Hauptstädter brachten das Ergebnis mit ein wenig Glück und einem starken Jonas Stettmer über die Zeit. Damit zogen die Berliner an Bremerhaven vorbei auf Platz sechs.
 

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 


Die Nordseestädter verloren gleichzeitig ihr Match gegen starke Ingolstädter mit 2:3. Wieder einmal war es dabei Panther-Torjäger Riley Barber, der im Schlussabschnitt den 3:2-Siegtreffer markierte. Bremerhaven rutschte damit einen Platz nach unten und müsste Stand jetzt in die 1. Playoff-Runde. Einen Pflichtsieg im Kampf um Platz zehn feierten die Augsburger Panther. Nach 0:2-Rückstand gewannen die Fuggerstädter gegen Schlusslicht Dresden noch mit 6:3, wobei D.J. Busdeker ein Sechs-Punkte-Match gelang. Die Panther haben damit drei Spieltage vor dem Ende nur noch drei Zähler Rückstand auf Rang zehn.

Mannheim ging gegen Vorrundensieger Köln durch Ex-Hai Justin Schütz in Front, der den Puck an Haie-Goalie Janne Juvonen vorbeimogelte. Im Mittelabschnitt glich dann Ex-Adler Ryan MacInnis für die Domstädter per Rebound aus. Ein Doppelschlag von Kris Bennett und erneut Schütz kurz vor der zweiten Sirene brachte die Kurpfälzer aber auf die Siegerstraße. Und die Adler bauten die Führung noch aus – Brendan O’Donnell und John Gilmour schraubten das Resultat auf 5:1 hoch.

Beim Match zwischen München und Wolfsburg stand es lange 0:0, dann wurde es aber kurios: Philipp Krening kassierte eine große Strafe – das bedeutete fünf Minuten Powerplay für die Gäste. Wolfsburg traf auch durch Jacob Hayhurst zum 1:0, doch die Hausherren schlugen in Unterzahl zurück. Erst netzte Brady Ferguson zum 1:1 ein, dann legte Fabio Wagner den zweiten Shorthander nach – die Partie war gedreht. Zu Beginn des Schlussabschnitts fälschte Tobi-Rieder dann zum 3:1 ab, ehe Rückkehrer und Ex-Grizzly Chris DeSousa den 4:1-Endstand markierte. Bitter auf Seiten der Red Bulls: Nationaltorhüter Mathias Niederberger musste verletzt vom Eis.

Ein Torfestival gab es im beinahe bedeutungslosen Match zwischen Frankfurt und Iserlohn. Die Roosters siegten am Bornheimer Hang am Ende mit 5:4 nach Verlängerung – Chris Thomas gelang dabei der Siegtreffer in der Extraschicht. Die Sauerländer haben dennoch bei noch neun zu vergebenen Punkten stolze sieben Zähler Rückstand auf Platz zehn und stehen damit vor einer fast unmöglichen Aufgabe.

André Schall


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Notizen

  • vor 11 Stunden
  • Berlins Verteidiger Korbinian Geibel, der auch im Februar Olympia-Luft schnupperte, fällt aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich am Mittwoch in Dresden zuzog, für den Rest der Saison aus. Der 23-Jährige wird zeitnah operiert.
  • gestern
  • Vorzeitiges Saisonende für Rourke Chartier: Der Stürmer der Dresdner Eislöwen (PENNY DEL) fällt mit einer Handverletzung aus.
  • vor 2 Tagen
  • Die Eisbären Regensburg (DEL2) verlängern die Verträge mit Co-Trainer Hugo Boisvert und Torwarttrainer Joey Vollmer.
 Beide bleiben auch in der Saison 2026/27 Teil des Trainerteams der Oberpfälzer.
  • vor 3 Tagen
  • Von den Heilbronner Falken wechselt Stürmer Luis Ludin zu den Bietigheim Steelers. Aus dem eigenen Nachwuchs wurde mit Philipp Nuss ein weiterer Stürmer lizenziert.
  • vor 4 Tagen
  • Der DEL-Disziplinarausschuss hat Ty Glover für zwei Spiele gesperrt. Zudem muss er eine nicht weitere präzisierte Geldstrafe zahlen. Der Frankfurter Stürmer leistete sich im Spiel gegen Wolfsburg einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich.
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