Zwei von vier Hauptrundenpartien zwischen der Düsseldorfer EG und dem EV Landshut gingen in die Verlängerung, eine in den Shootout.
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Es hätte kaum bessere Pre-Playoff-Paarungen geben können als in dieser ohnehin so spannenden DEL2-Spielzeit, in der am Mittwoch die Endrunde 2026 beginnt. Zum einen stehen sich dabei die Altmeister Landshut und Düsseldorf gegenüber, beide auch Aufstiegsbewerber zur PENNY DEL. Zudem kommt es zwischen den Lausitzer Füchsen und den Eispiraten Crimmitschau zum Sachsenderby. Die Pre-Playoffs starten am Mittwochabend mit Heimspielen für Landshut (8.) und Weißwasser (7.).
Schaut man auf die Bilanzen der vier Hauptrundenpartien zwischen dem EVL und der DEG, sieht die Ausgangslage vor dem Endrundenduell nach Nervenkitzel aus. Dreimal musste man eine Zusatzschicht einlegen – dreimal hatte dabei das Team von Head Coach Uwe Krupp das glücklichere Ende für sich. Der einzige Drei-Punkte-Sieg im direkten Duell ging jedoch auf das Konto des NRW-Clubs, als dieser mit 7:4 am Gutenbergweg dominierte. Das Scoring in den vier Duellen übernahmen für ihre Teams besonders Tor Immo auf Seiten der Niederbayern und DEG-Importstürmer Yushiroh Hirano, für den die Saison allerdings verletzungsbedingt beendet ist. Das Manko bei beiden Mannschaften ist das gleiche: die Defensive. Auch in der Fangquote der Torhüter kommen beide Teams nur auf knapp 90 Prozent. „Das waren enge Spiele bis jetzt. Und nichts anderes erwarte ich jetzt auch. Denn auch Landshut hat eine Saison gehabt mit vielen Aufs und Abs – ähnlich wie wir“, analysierte Harry Lange, Cheftrainer der DEG, vor dem Start der Serie.
Sehr ausgeglichen in der Hauptrunde waren auch die Derbys zwischen den Füchsen und den Eispiraten. Beide Teams konnten jeweils sechs Zähler für sich behaupten. Hauptmerkmal: In jedem einzelnen Duell hat das Heimteam den Sieg verzeichnet. Das Heimrecht in den Pre-Playoffs haben die Weißwasseraner inne, die mit Platz sieben die deutlich bessere Platzierung geschafft haben als Crimmitschau (10.). Die Eispiraten darf man aber nicht unterschätzen. Neben den starken Kontingentspielern Adam McCormick und Corey Mackin – ist besonders auch die Eispiraten-Abwehr offensiv gefährlich. 23 Prozent der Crimmitschauer Tore kommen von den Verteidigern. Klar, mit McCormick (15 Saisontore) hat man besonders einen Defender, der mit seinem Schuss auch offensiv häufig auf sich aufmerksam macht. Doch festzuhalten ist auch: Sowohl Anthony Morrone (92 Prozent Fangquote) als auch Kevin Reich (91,6 Prozent Fangquote) haben in der Hauptrunde sehr überzeugende Leistungen gezeigt.
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Lisa Taduschewski