Fabian Herrmann spielt derzeit für DEL-Club Fischtown Pinguins Bremerhaven.
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Die Düsseldorfer EG bastelt offenbar weiter fleißig am Kader für die DEL2-Saison 2026/27. Das kommt nach der enttäuschenden ersten Zweitliga-Saison (Platz neun in der Hauptrunde, Pre-Playoff-Aus nach zwei Spielen gegen Landshut) kaum überraschend. Bereits im Januar hatte der stets bestens informierte X-Insider RinkRat die Top-Kontingentspieler Corey Mackin (58 Punkte in 45 Spielen für Crimmitschau) und Brett Kemp (63 in 48 für Bietigheim) bei den Rot-Gelben ins Spiel gebracht, wenig später berichtete Eisblog über eine wohl bevorstehende Verpflichtung des deutsch-finnischen Torjägers Ville Järveläinen (aktuell Starbulls Rosenheim). Am Samstagabend lieferte RinkRat ein weiteres Gerücht. Demnach soll Stürmer Fabian Herrmann zum Traditionsclub wechseln.
Dieser Transfer ist naheliegend, denn Herrmann erlebte die bislang erfolgreichste Zeit seiner jungen Profikarriere in Bad Nauheim unter dem jetzigen DEG-Trainer Harry Lange. Der Österreicher formte aus dem gebürtigen Regensburger zwischen 2021 und 2024 einen zuverlässigen Zweitliga-Scorer für die vorderen beiden Reihen. Mit 30 (2022/23) und 37 (2023/24) Hauptrunden-Zählern gehörte Herrmann bei den Roten Teufeln als U24-Spieler zu den besten, beständigsten deutschen Stürmern. Eine U24-Stelle wird der Linksschütze in Düsseldorf jedoch nicht mehr belegen – Herrmann gehört dem 2002er-Jahrgang an, wurde im Februar 24.
Aktuell ist Fabian Herrmann in seiner zweiten Saison beim DEL-Club Fischtown Pinguins Bremerhaven, steht nach 17 Punkten in seinem Premierenjahr im Oberhaus allerdings aktuell nur bei drei Toren und vier Vorlagen. Der Wechsel zu einem DEL2-Club mit Aufstiegsambitionen erscheint auch daher sinnvoll für den schmächtigen, aber technisch versierten Linksaußen. Der ehemalige U-Nationalspieler hat ein gutes Auge für seine Mitspieler und bringt eine gewisse Kreativität mit, die Düsseldorf im ersten Anlauf nach dem Abstieg trotz eines auf dem Papier gut besetzten Kaders über weite Strecken vermissen ließ.
Tim Heß