Leon Draisaitl
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Für Leon Draisaitl war das NHL-Spiel gegen Nashville in der Nacht von Sonntag auf Montag vorzeitig beendet. Der deutsche Superstar hatte zunächst in dier vierten Minute die 1:0-Führung erzielt, dann aber einen Check von Ozzy Wiesblatt kassiert. Drasaitl verschwand in der Kabine, stand ab dem zweiten Abschnitt nicht mehr auf dem Eis. Die Oilers gewannen die Partie dennoch mit 3:1. Trainer Kris Knoblauch gab nach dem Sieg leichte Entwarnung: „Er wurde untersucht. Er fühlte sich nicht richtig und ist deshalb vom Eis gegangen. Die Ärzte haben ihn sich angeschaut, und sie waren damit einverstanden, dass er es noch einmal versucht. Er ging wieder raus, aber es fühlte sich einfach nicht ganz richtig an“, so Knoblauch, der ergänzte: „Die medizinische Abteilung sagt, dass es nicht allzu schlimm aussieht und es keine unmittelbaren Warnsignale gibt. Das lässt mich glauben, dass es keine sehr lange Verletzung sein sollte. Vielleicht wird er etwas Zeit brauchen, aber wir werden später mehr erfahren.“
Seattle gewann ohne den deutschen Torhüter Philipp Grubauer mit 6:2 gegen den amtierenden Stanley-Cup-Champion Florida, der die Playoffs in dieser Saison wohl verpassen wird. Laut der Statistiken von MoneyPuck.com haben die Panthers lediglich noch eine Chance von 1,3 Prozent für das Erreichen der Endrunde. Minnesota unterlag den Toronto Maple Leafs mit 2:4. Nico Sturm erhielt als Teil der vierten Reihe 7:49 Minuten Eiszeit. Ottawa hatte bereits am Sonntagabend deutscher Zeit einen 7:4-Erfolg gegen San Jose eingefahren. Tim Stützle blieb dabei ohne Scorer-Punkt.