Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben mit einem 3:2-Erfolg in Nürnberg das Viertelfinale gebucht.
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Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben am Freitagabend in der PENNY DEL den Einzug ins Viertelfinale perfekt gemacht. Nach dem 4:0-Erfolg am Dienstag, gewann Bremerhaven nun auch bei den Nürnberg Ice Tigers mit 3:2 – und hat die Serie damit für sich entschieden. Für Nürnberg ist die Saison dagegen beendet. In das dritte Spiel der 1. Playoff-Runde geht es derweil zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Schwenniger Wild Wings. Die Wild Wings gewannen ihr Heimspiel mit 5:1, am Sonntag geht es in Wolfsburg nun um das letzte Viertelfinalticket.
Während die Grizzlys und die Wild Wings den Gegner der Kölner Haie im Viertelfinale ausspielen, ist bereits klar, dass die Fischtown Pinguins auf die Adler Mannheim treffen werden. Wie schon in Spiel 1 legte Bremerhaven auch in Nürnberg den ersten Treffer vor. Während Will Graber wegen Crosschecks auf der Strafbank saß, traf Christian Weijse zur Führung der Gäste. Nürnberg kam zwar durch Marcus Weber zurück, noch im ersten Drittel brachte C.J. Smith die Pinguins aber wieder nach vorne. Phillip Bruggisser legte zu Beginn des zweiten Durchgang das 3:1 nach. Mehr als der Anschlusstreffer durch Samuel Dove-McFalls gelang Nürnberg nicht mehr. Die Saison für die Ice Tigers ist damit beendet.
Einen Showdown am Sonntag gibt es dagegen zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Schwenninger Wild Wings. Nachdem die Grizzlys das erste Aufeinandertreffen am Mittwoch mit 3:1 für sich entschieden hatten, nutzten nun auch die Wild Wings ihren Heimvorteil. Mit einem klaren 5:1-Sieg schickte Schwenningen die Serie so zurück nach Wolfsburg – auch aufgrund eines echten Blitzstarts.
Bereits nach vier Minuten führten die Wild Wings mit 2:0. Nach 69 Sekunden traf Alexander Karachun zur Führung, nur knapp zwei Minuten später erzielte Kyle Platzer. Julian Melchiori saß wegen Stockschlags auf der Strafbank, in Überzahl das 2:0. Tyson Spink und Eric Martinsson im Powerplay schraubten die Führung weiter in die Höhe, das zwischenzeitliche Wolfsburger 1:4 durch Gemel Smith konterte Schwenningen noch im zweiten Drittel durch Philip Feist, der den 5:1-Endstand herstellte. Am Sonntag (Spielbeginn 16.30 Uhr) geht es in Spiel 3 nun um das letzte Ticket für das Viertelfinale. Der Gewinner der Partie trifft dort auf den Hauptrundenmeister Kölner Haie.
Julian Kaiser