Stefan Nyman bleibt Cheftrainer der Iserlohn Roosters.
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Die Iserlohn Roosters waren in den vergangenen Jahren nicht gerade für Kontinuität bekannt, was den Trainerposten anging, auch weil man mehrfach gegen den Abstieg kämpfte und in den vergangenen zehn Spielzeiten nur zweimal die Playoffs erreichte, zuletzt 2020/21 in der verkürzten Corona-Saison (Aus in drei Spielen gegen Berlin). Nun aber hat der Club bekannt gegeben, dass das komplette Trainerteam auch in der neuen Saison hinter der Bande stehen wird – zum ersten Mal seit der Saison 2017/18. Damals hatte noch Jari Pasanen den Club trainiert, der schon am 12. Oktober 2017 durch Rob Daum ersetzt wurde.
Headcoach Stefan Nyman, Assistenzcoach Tony Zabel, Strenght- & Conditioning Coach Janne Kujala und Goalie- & Videocoach Santeri Hilli haben allesamt Vertrag für die kommende Saison. Alle vier Coaches waren vor der abgelaufenen Saison an den Seilersee gewechselt. Frühzeitig stand der Klassenerhalt fest, zu Platz zehn fehlten den Roosters aber am Ende zehn Punkte. Sie schlossen die Saison als Zwölfter ab.
Für Head Coach Nyman war es nach seiner Spielerkarriere, während der er Ende der Neunziger Jahre auch zwei Jahre für den Iserlohner EC auflief, das erste Engagement als Headcoach außerhalb der schwedischen Top-Liga SHL. „Wir haben insbesondere in der zweiten Saisonhälfte gezeigt, was wir können und waren in dieser Zeit ein Playoff-Team. Wir haben Anfang der Saison auch viele Dinge gut und richtig gemacht, uns aber nicht belohnt. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir aus solchen Situationen lernen können und haben konstant weitergearbeitet. Darauf wollen wir auch in der kommenden Saison aufbauen“, betont Nyman. Kurz nach der Bekanntgabe der Verlängerung mit dem Trainerstab gab der Club am Freitag auch weitere Abgänge bekannt.
Bis Mitte November hatten die Roosters eine schwache Bilanz, hatten nur vier von 21 Spielen gewonnen und waren nur zwei Punkte vom Tabellenende und den Dresdner Eislöwen entfernt. Danach häuften sich die Siege, beginnend mit einem Erfolg gegen Dresden am 26. November. Ab dann war die Bilanz mit 16 Siegen und 15 Niederlagen positiv.
„Wir haben auch in schwierigen Phasen seriös weitergearbeitet und konnten in der zweiten Saisonhälfte die Ergebnisse sehen“, sagt Roosters-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier. „Es wird nun über den Sommer im Hinblick auf die kommende Saison darum gehen, dass wir in dieser Konstellation den nächsten Schritt machen, um weiterhin stabil in dieser Liga mitspielen zu können.“