Alexander Ovechkin hat in der NHL 923 Hauptrunden- und 77 Playofftore erzielt.
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Es war wieder eine dieser NHL-Nächte, in der Alexander Ovechkin im Vordergrund stand. Der Torjäger hat seinen 1.000. Treffer in der NHL erzielt – Hauptrunde und Playoffs zusammengerechnet. Der 40-Jährige ist erst der zweite Spieler nach Wayne Gretzky, der diese Marke erreicht hat. Und dessen Allzeitrekord von 1.016 NHL-Treffern ist für den Russen bereits am Horizont. Es dürfte also bald wieder so eine NHL-Nacht im Zeichen Ovechkins geben.
„Es ist eine unglaubliche Karriere“, sagte sein Trainer bei den Washington Capitals, Spencer Carbery. Er blickt abseits der Marke eher auf die Bedeutung des Treffers für das Spiel, im Hauptrundenendspurt: „Es war ein enorm wichtiges Tor zum Ausgleich kurz vor Ende des dritten Drittels.“ Kleiner Makel der Nacht auf Montag: Die Capitals verloren noch mit 2:3 nach Verlängerung gegen Spitzenteam Colorado Avalanche. Brock Nelson traf zur Entscheidung. Die Avalanche sind bereits fix für die Playoffs qualifiziert – und sie haben in der Nacht Gesellschaft erhalten. Als zweiter Teilnehmer im Rennen um den Stanley Cup stehen auch die Dallas Stars fest, dies trotz eines 2:3 gegen die Vegas Golden Knights.
Interessantes aus Sicht der deutschen NHL-Legionäre gab es zweierlei. JJ Peterka blieb punktlos. Der Nationalstürmer gewann allerdings mit den Utah Mammoth 4:3 nach Verlängerung gegen die Los Angeles Kings. Nick Schmaltz schoss das entscheidende Tor. Immerhin scheint sich Artemi Panarin gut in Los Angeles einzufinden: Der Stürmer hat in den vorigen sechs Spielen stets gepunkten (insgesamt neun Punkte). Interessant aus deutscher Sicht zudem: Die New York Islanders bezwangen die Columbus Blue Jackets mit 1:0. Sie zogen damit auf den zweiten Wild-Card-Platz vor, vorbei an Moritz Seiders Detroit Red Wings. Auch Tim Stützles Ottawa Senators (drei Punkte hinter Detroit und vier hinter den Islanders) mischen da noch mit – am heutigen Abend sind sie bei den New York Rangers gefordert, ehe es tags drauf mit dem direkten Duell Seider gegen Stützle weitergeht.
Martin Wimösterer