Den Titel erneut verteidigt: Die Frauen des ECDC Memmingen sind DFEL-Meister 2026!
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Nach den beiden Siegen in Berlin am vergangenen Wochenende (3:0 und 6:1) haben die Frauen des ECDC Memmingen auch ihr erstes Heimspiel mit 4:2 für sich entschieden und damit ihren Titel in der DFEL verteidigt. In einer sehr fair geführten Partie drehten die Gastgeberinnen einen 1:2-Rückstand gegen die Eisbären in der Schlussphase des zweiten Drittels und ließen vor der tollen Kulisse von 2.679 Zuschauern im Schlussabschnitt keinen weiteren Gegentreffer mehr zu.
Nach dem Führungstreffer in der neunten Spielminute durch die Kanadierin Nara Elia übernahm zunächst Berlin das Kommando und drehte die Partie durch Tore der deutschen Nationalspielerinnen Franziska Feldmeier (14.) und Mathilda Heine (31.). Doch die erneute Wende gelang den Indians-Ladies noch im zweiten Abschnitt. Die US-Amerikanerin Theresa Knutson glich das enge Spiel in der 36. Minute aus, ehe 40 Sekunden vor Drittelende DEB-Nationalstürmerin Julie Schiefer mit ihrem 3:2 den vorentscheidenden Treffer des Abends setzen konnte.
Denn die Eisbären kamen im Schlussdrittel nicht mehr aufs Scoreboard und damit auch nicht mehr zurück ins Spiel. Chiara Schultes hielt ihren Kasten im letzten Drittel bis zum Ende sauber und vorne sorgte erneut Knutson (Top-Scorerin der DFEL-Playoffs) mit ihrem zweiten Tor des Abends in der 54. Minute zum 4:2 für den Endstand. Im entscheidenden Spiel um den DFEL-Titel brillierte auch die slowakische Nationalspielerin Julia Matejkova mit drei Vorlagen für die Memminger Ladies. Es war der vierte Titel in Serie für die Frauen des ECDC Memmingen um DEB-Kapitänin Daria Gleißner und der fünfte insgesamt. Als wertvollste Spielerin der Playoffs 2026 wurde Nationalverteidigerin Ronja Hark (ECDC Memmingen Indians) ausgezeichnet.
Jonas Schwarzfischer, Leiter Spielbetrieb des DEB, gratulierte den Memminger Frauen zum erneuten Titel mit folgenden Worten: „Die Indians haben sich in dieser Saison erneut als das konstanteste Team der Liga erwiesen und das auch mit ihren Leistungen in den Playoffs untermauert. Es ist bemerkenswert, was Memmingen als Kollektiv in den vergangenen Jahren aufgebaut hat.“
Sebastian Groß