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Montag, 30. März 2026

Die NHL in der Nacht auf Montag Boston siegt nach furioser Aufholjagd, Philadelphia pirscht sich an Wild-Card-Plätze heran

Die beiden Matchwinner der Bruins: Pavel Zacha (rechts) glich kurz vor Schluss aus, Viktor Arvidsson verwandelte den entscheidenden Penalty.
Foto: IMAGO/UPI Photo

Die Playoffs starten erst Mitte April, aber schon jetzt wuchert die NHL mit Drama und spektakulären Wendungen. Vor allem in der Eastern Conference entfaltet sich ein Thriller im Rennen um die Playoff-Plätze – und mittendrin die Boston Bruins. Das von Marco Sturm trainierte Team, lange Zeit nicht als seriöser Playoff-Anwärter wahrgenommen, landete nun die nächsten Big Points. Im Duell beim direkten Rivalen aus Columbus gerieten die Bruins schon im ersten Drittel mit 0:3 in Rückstand, ehe sie im Schlussabschnitt ein furioses Comeback hinlegten. Charlie McAvoy und Pavel Zacha verkürzten binnen 134 Sekunden aus, ehe erneut Zacha elf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit bei gezogenem Goalie im Slot zum 3:3 traf. Die Jubelszenen auf dem Eis und auf der Bank der Bruins vermittelten bereits Playoff-Vibes. Im Shootout machte Boston dann sein Glück perfekt. Viktor Arvidsson verwandelte den entscheidenden Penalty. Nationalstürmer Lukas Reichel kam zwölfeinhalb Minuten zum Einsatz, blieb aber ohne Scorer-Punkt. „Dieses Comeback sagt alles über unser Team aus“, sagte Sturm. Mit nunmehr 92 Punkten festigten die Bruins den ersten Wild-Card-Platz. Der Vorsprung auf den ersten Nicht-Playoff-Platz beträgt bei einem mehr ausgetragenen Spiel derzeit sechs Punkte.

Zu den Anwärtern auf einen Wild-Card-Platz zählen mittlerweile auch die Philadelphia Flyers. Das Team von Trainer Rick Tocchet feierte beim 2:1 nach Verlängerung gegen die Dallas Stars den achten Sieg aus den vergangenen zehn Spielen. Zum Matchwinner avancierte Trevor Zegras, der in der vierten Minute der Verlängerung Stars-Goalie Casey DeSmith per Tunnel überraschte. Mit nunmehr 86 Punkten schlossen die Flyers im Tableau zu den Ottawa Senators und Detroit Red Wings auf.

Im Topspiel des Abends feierten die Montreal Canadiens mit einem 3:1 bei den Carolina Hurricanes ihren fünften Sieg nacheinander. Carolina ging im ersten Drittel durch Andrei Svechnikov in Überzahl in Führung, ehe die Habs im Mitteldrittel die Partie durch ihre Top-Scorer drehten. Nick Suzuki traf zweimal, sein kongenialer Sturmpartner Cole Caufield erzielte sein 46. Saisontor.

Siegmund Dunker

Die Ergebnisse im Überblick:

New York Rangers – Florida 3:1 (0:0, 0:0, 3:1)
Tampa Bay – Nashville 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)
Carolina – Montreal 1:3 (1:0, 0:3, 0:0)
Columbus – Boston 3:4 n.P. (3:0, 0:0, 0:3, 0:0, 0:1)
New Jersey – Chicago 5:3 (1:2, 1:0, 3:1)
Philadelphia – Dallas 2:1 n.V. (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)


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Notizen

  • gestern
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 2 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 4 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 4 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 5 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
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