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Montag, 30. März 2026

Nach 0:2-Serienrückstand Overtime-Krimi nach Serien-Comeback: Bären Neuwied verteidigen Meistertitel in der CEHL

Die Bären aus Neuwied verteidigten ihren Titel in der CEHL.
Foto: René Weiss

Stürmer Artjom Alexandrov hat sich seinen Platz in der Historie des Neuwieder Eishockeys gesichert. Nach 3:24 in der Overtime des fünften Finalspiels in der Central Europe Hockey League (CEHL) gegen Hijs Hokij Den Haag netzte er zum entscheidenden 3:2 ein. Damit konnte das Unternehmen Titelverteidigung in der CEHL von den Neuwieder Bären vor ausverkauftem Haus (rund 2.200 Zuschauer) erfolgreich abgeschlossen werden.

Am vorvergangenen Sonntag war die Stimmung im Bären-Lager wohl auf den tiefsten Punkt der letzten Jahre gesackt, da die Mannschaft nach einer von Anfang bis Ende enttäuschenden Vorstellung in Den Haag einen 0:2-Rückstand in der Serie hinnehmen musste. Vor über 1.500 Zuschauern im Icehouse musste am Dienstag ein Sieg her, um nicht in der Bärenhöhle den Meisterpokal in Händen der Niederländer zu sehen. Das Team um Kapitän Jeff Smith lieferte, gewann 5:1. Die Bären standen defensiv stabil, nutzten konsequent die Top-Einschussmöglichkeiten und ließen Trainer Jeffrey van Iersel zu keinem Zeitpunkt daran denken, Reihen umzustellen oder die Taktik zu ändern.

Das vierte Spiel der Serie in Den Haag wurde mit einem 4:0-Sieg der Bären zu einer ähnlich einseitigen Angelegenheit. Ein Doppelschlag innerhalb von nur 52 Sekunden stellte in der 32. Spielminute die Weichen. Zur Mitte des Schlussdrittels folgte der dritte Treffer und, als die Den Haager schon mehr als fünf Minuten vor dem Ende den Goalie vom Eis nahmen, gelang das vierte Tor und der Ausgleich in der Serie war geschafft.

Nun folgte am Sonntag der Showdown in Neuwied: Zweimal lagen die Gäste in Führung, zweimal (durch Janeck Sperling und Christian Sprez) gelang der Ausgleich. Die Partie war ein Abnutzungskampf auf hohem Niveau mit starken Goalies und insgesamt überaus disziplinierten Spielern, denn es gab kaum Strafzeiten. Am Ende waren die Bären mit Blick auf den gesamten Saisonverlauf ein verdienter Sieger und Titelverteidiger.

Die Finalserie war ein fest für die Fans und auch die Finanzverwalter der Clubs. Zu den fünf Finalspielen kamen insgesamt 11.788 Zuschauer, im Schnitt 2.357 pro Spiel. Die meisten waren am Freitag zu Spiel 4 nach Den Haag gekommen: 3.400 Fans hofften aber vergeblich auf den Titel ihrer Mannschaft.

Den holten sich nun wieder die Bären. Die nächsten Wochen werden nun zeigen, ob es für sie nun eine vierte Saison in der CEHL geben wird oder den Wechsel in die Oberliga Nord. Das Interesse dafür hatte sie fristgerecht bis zum 15. Februar bekundet (Eishockey NEWS berichtete). Bis zum 1. Juni 2026, müssen alle für das Lizenzierungsverfahrens relevanten Unterlagen, beim DEB eingereicht werden.

Markus Terbach


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Notizen

  • vor 16 Stunden
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • gestern
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 3 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 3 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 4 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
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