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Mittwoch, 1. April 2026

400. Spiel für Grubauer Boston und Edmonton machen wichtige Schritte Richtung Playoffs, Pleiten für Detroit und Ottawa

Justin Brazeau und Avery Hayes jubeln über einen Treffer, Moritz Seider ist verärgert.
Foto: IMAGO/UPI Photo/Archie Carpenter

Marco Sturm, Lukas Reichel und die Boston Bruins haben am Dienstag mit dem vierten Sieg in Folge einen wichtigen Schritt in Richtung Playoff-Qualifikation gemacht. Das kann man von Moritz Seider und Tim Stützle nicht behaupten. Sowohl die Detroit Red Wings als auch die Ottawa Senators verloren ihre Partien.

Während die Bruins mit 6:3 gegen Top-Team Dallas Stars (das bereits für die Endrunde qualifiziert ist) siegten, kassierten die Red Wings gegen Pittsburgh eine 1:5-Schlappe, die Senators verloren gegen Titelverteidiger Florida Panthers, die nur theoretische Chancen auf die Playoffs haben, mit 3:6.

Die Lage sind damit folgendermaßen aus: Pittsburgh hat mit 92 Punkten einen sicheren Playoff-Platz, Boston steht kurioserweise mit 94 Punkten nur auf einem Wild-Card-Rang, weil sie in der stärkeren Atlantic Division spielen. Ebenfalls auf einem Wild-Card-Rang: Columbus (2:5 gegen Carolina) mit 89 Punkten. Außerhalb der Wild-Card-Ränge geht es eng zu: Ottawa, Detroit und Philadelphia sind punktgleich mit 86 Zählern, es folgt dahinter Washington mit 85.

Bei den Capitals erzielte Alexander Ovechkin zwei Tore und erreichte damit zu 20. Mal in seiner Karriere die Marke von 30 Treffern. Insgesamt steht er nun bei 1.005 Treffern und braucht nur noch elf um den Ewigen Rekord von Wayne Gretzky (Kombination aus Playoffs und Hauptrunde) zu egalisieren. 

In der Western Conference schafften die Edmonton Oilers beim 3:0 gegen die Seattle Kraken zwei wichtige Punkte im Kampf um ihren Playoff-Platz. Der wird nach vier Siegen in Folge nun immer sicherer. Neun Punkte Vorsprung haben sie auf die Los Angeles Kings. Für Philipp Grubauer, der sein 400. Hauptrundenspiel absolvierte und dabei 21 Schüsse parierte (ein Empty Net Goal) und die Kraken war die Niederlage ein Dämpfer. 

Im Westen sieht die Lage wie folgt aus: Utah (82) und Nashville (77) belegen die letzten Wild-Card-Ränge, aber auch Las Vegas (zuletzt ein Sieg nach dem Trainerwechsel zu John Tortorella) hat erst 82 Zähler. Außerhalb der Wild-Card-Ränge hoffen Los Angeles, das wieder erstarkte Winnipeg (beide 86), die stark schwächelnden San Jose Sharks (75), Seattle und vielleicht noch die St. Louis Blues (73) auf eine Siegesserie und vor allem Schwächephasen der Konkurrenz.

Und apropos Playoffs: Die Buffalo Sabres, Anfang Dezember noch Tabellenletzter, haben als viertes Team der laufenden Saison die Marke von 100 Punkten erreicht. 4:3 gewannen sie gegen die New York Islanders. Die erste Playoff-Teilnahme seit 2011 ist so gut wie sicher.

Die Ergebnisse vom Dienstag in der Übersicht:
Boston - Dallas 6:3 (2:0, 0:2, 4:1)
Buffalo - N. Y. Islanders 4:3 (1:0, 0:1, 3:2)
Tampa Bay - Montréal 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)
Florida - Ottawa 6:3 (5:0, 1:2, 0:1)
N. Y. Rangers - New Jersey 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)
Pittsburgh - Detroit 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)
Washington - Philadelphia 6:4 (2:0, 2:2, 2:2)
Columbus - Carolina 2:5 (0:2, 1:0, 1:3)
Chicago - Winnipeg 3:4 n.V. (1:0, 1:3, 1:0, 0:1)
Edmonton - Seattle 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)


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Notizen

  • vor 3 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 4 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 6 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 6 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 7 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
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