Einmal mehr: Timo Pielmeier lies keinen Treffer gegen die Tilburg Trappers zu. Foto: Dirk Unverferth
Der Süden legt nach: In beiden Oberliga-Halbfinalpartien am Ostermontag gewann jeweils die Südmannschaft. Der Deggendorfer SC bezwang die Tilburg Trappers mit 3:0, die Memmingen Indians gewannen gegen Hannover Scorpions mit 5:3. Damit führen beide Vertreter aus der Oberliga Süd in ihrer Best-of-Seven-Serie jeweils mit 2:0.
Beim DSC hielt Timo Pielmeier seinen Kasten zum zweiten Mal in den Playoffs sauber. Julian Elsberger brachte die Niederbayern in der fünften Minute bei einem Mann mehr auf dem Eis in Führung. Nach torlosem Mitteldrittel erhöhte der DSC durch Ty Jackson auf 2:0. Luke Weilandt traf schließlich zum dritten Mal für die Gäste ins verwaiste Tilburger Tor. Bei Tilburg musste Bjorn Borgmann nach Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen. Noah Muller zog sich nach Aussage von Danny Albrecht einen Kieferbruch zu und wurde noch während des Spiels operiert.
Einen spannenden Spielverlauf durften die 3.700 Zuschauer am ausverkauften Hühnerberg erleben. Die Gäste aus Mellendorf gingen im ersten Abschnitt durch Carson McMillan und Arturs Kruminsch mit zwei Treffern in Führung. Im Mitteldrittel drehten die Hausherren das Spiel: Felix Brassard, Dominik Meisinger und Tyler Spurgeon drehten das Spiel. Glück für die Scorpions: Ein weiterer Treffer wurde wegen Torhüterbehinderung zurückgepfiffen. Im Schlussdrittel kamen die Scorpions durch Pascal Aquin zum 3:3-Ausgleich. Markus Lillich erzielte zehn Minuten vor Spielende allerdings die erneute Führung für die Hausherren, Edgars Homjakovs setzte mit seinem Empty Net-Treffer den Schlusspunkt zum 5:3.
Roland Rappel