Die San Jose Sharks sind durch den 3:2-Sieg gegen die Chicago Blackhawks weiterhin mitten im Rennen um den zweiten WIldcard-Spot.
Foto: IMAGO / UPI Photo
Kurz vor dem Ende der Hauptrunde wird es vor allem im Westen der NHL noch einmal richtig knapp. Gleich mehrere Teams haben noch realistische Chancen auf den letzten Wild-Card-Spot – den LA Kings, den San Jose Sharks und den Winnipeg Jets sind dabei wichtige Siege gelungen. Phillip Grubauer und seine Seattle Kraken haben nach der Niederlage gegen die Jets nun nur noch Außenseiterchancen. Im Osten der Liga geht die furiose Saison der Buffalo Sabres weiter. Das Team von Head Coach Lindy Ruff ist nach dem 4:2-Sieg gegen die in der Division erstplatzierten Tampa Bay Lightning nun punktgleich an der Spitze der Atlantic Division.
Vor allem ein starker Mark Scheifele wurde Phillip Grubauer und den Seattle Kraken beim 6:2-Sieg der Jets zum Verhängnis. Der Routinier legte drei der sechs Treffer seines Teams auf, sammelte bei seinem zweiten Assist den 900. Scorer-Punkt seiner NHL-Karriere. Die Jets liegen nun drei Punkte hinter den LA Kings, die aktuell den zweiten Wild-Card-Platz im Westen innehaben.
Zu verdanken haben das die Kings ihrem Erfolg gegen die ebenfalls im Wild-Card-Rennen aktiven Nashville Predators. In einer hart umkämpften Partie setzten sich die Kings schlussendlich mit 3:2 im Shootout durch. Adrian Kempe traf als einziger Schütze, Anton Forsberg hielt alle drei Penalty-Versuche der Predators. Trotz der Niederlage bleibt Nashville der erste Verfolger der Kings, liegt nun mit 82 Punkten nur einen Zähler hinter Los Angeles.
Mit den San Jose Sharks sammelte ein weiteres Team Big Points im Kampf um die Playoffs. Die Sharks schlugen die Chicago Blackhawks mit 3:2, Sharks-Youngster Macklin Celebrini sammelte dabei weiter Scorer-Punkte. Er ist nun nach Wayne Gretzky und Sidney Crosby der Teenager mit den drittmeisten NHL-Punkten in einer Saison (107). Die Sharks liegen bei aktuell 81 Punkten, haben aber noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz. Es bleibt weiterhin ein enges Rennen um den letzten Wild-Card-Platz im Westen.
Hanna Füller