Valeri Nichushkin sicherte Colorado mit einem Doppelpack in St. Louis den ersten Platz in der Western Conference.
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Das Playoff-Rennen in der NHL bleibt spannend, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gab es indes bereits einige Entscheidungen. Carolina brachte mit einem 6:5 nach Verlängerung gegen Boston den Metropolitan-Division-Titel unter Dach und Fach, im Westen ist Colorado der erste Platz in der Central Division – sowie in der Conference – nach einem 3:1-Erfolg in St. Louis nicht mehr zu nehmen. Zudem fixierte der Avalanche-Sieg eine Erstrundenserie von Dallas und Minnesota. Die Stars gewannen am Dienstag mit 4:3 nach Overtime gegen Calgary, die Wild besiegten Seattle mit 5:2. Nico Sturm stand als „Healthy Scratch“ erneut nicht in Minnesotas Lineup.
Auch Josh Samanski (bei Edmontons 5:6-Niederlage nach Verlängerung in Utah) und Lukas Reichel (Boston) kamen nicht zum Einsatz. Zwei deutsche Akteure nahmen im harten Playoff-Fight in der Eastern Conference hingegen zentrale Rollen ein. Tim Stützle führte Ottawa mit drei Punkten zu einem 6:2-Coup gegen Tampa Bay. Moritz Seider bekam bei Detroits bitterem 3:4 nach Penalty-Schießen gegen den direkten Konkurrenten Columbus 29:33 Minuten Eiszeit, gab eine Vorlage und blockte acht Schüsse.
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Auch Philadelphia landete weitere Big Points, siegte mit 5:1 bei den New Jersey Devils und damit aus den letzten elf Auswärtsspielen zum zehnten Mal. Aktuell sind die Flyers auf Kurs für ein Erstrundenduell mit dem ewigen Rivalen Pittsburgh. Die Devils können die Endrunde nach der Heimniederlage hingegen nicht mehr erreichen.
Tim Heß