Maximilian Hops und Mark Zengerle (rechts) bejubeln den Treffer zum vorentscheidenden 3:1 für die Krefeld Pinguine.
Foto: Jan-Malte Diekmann
Die Krefeld Pinguine sind in den DEL2-Playoffs 2026 weiter das Maß aller Dinge. Mit 4:1 gewann der Hauptrunden-Meister am Sonntagabend Spiel 2 der Finalserie in Kassel. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch war nur zu Beginn der Partie kurz am Schwanken, drehte dann einen 0:1-Rückstand in einen ungefährdeten Auswärtssieg. Es war für die Pinguine der zehnte Erfolg im zehnten Playoff-Match. Die Möglichkeit, mit drei Sweeps zum Aufstieg in die PENNY DEL zu stürmen, ist weiter vorhanden.
Kassel startete stark ins zweite Finalspiel der DEL2-Playoffs 2026 – und belohnte sich mit dem Führungstreffer in der fünften Spielminute. Jake Weidner setzte sich vor dem Tor der Gäste durch und drückte den Puck im zweiten Anlauf über die Linie. Insgesamt 19 Torschüsse konnten die Nordhessen im ersten Drittel jedoch nicht in einen weiteren Treffer umwandeln. Und so waren es die Pinguine, die in der 16. Minute zum 1:1-Ausgleich kamen. Max Newton fälschte erfolgreich einen Schuss von Erik Buschmann ab.
Vom Ausgleichstreffer beflügelt, dominierte Krefeld den zweiten Abschnitt (19:4 Torschüsse) und zog entsprechend verdient auf 3:1 davon. Zunächst schob Adam Payerl einen Rebound nach Schuss von Buschmann über die Linie, da Philipp Maurer außer Position geraten war. Und kurz darauf fälschte Mark Zengerle einen Schuss von Davis Vandane erfolgreich zur Zwei-Tore-Führung der Gäste ab.
Kassel versuchte im Schlussdrittel noch einmal viel, um die Partie wieder eng zu machen. Doch Krefeld verteidigte geschickt und ließ keinen weiteren Treffer der Mannschaft von Coach Todd Woodcroft zu. So war es Mathew Santos vorbehalten, in der Schlussminute per Empty-Net-Treffer für den 4:1-Endstand zugunsten der Pinguine zu sorgen, die damit weiter ungeschlagen durch die DEL2-Playoffs 2026 marschieren: Zehn Spiele, zehn Siege. Weiter geht es mit Spiel 3 am Dienstagabend in Krefeld (19:30 Uhr, live bei Sporteurope.TV).
Sebastian Groß