Für die deutsche U18-Auswahl (im Foto: Jonas Schwarz, links) beginnt am Mittwoch die WM.
Foto: Terka Sabova/HockeySlovakia
Die U18-Weltmeisterschaft 2026, ausgetragen in der Slowakei, steht vor dem Start. Ein Blick auf einige wichtige Fakten rund um das Turnier.
Deutsche Gruppe: Die DEB-U18 trifft in Gruppe B auf den Vorjahreszweiten Schweden (Mittwoch, 12 Uhr), 24 Stunden später auf Aufsteiger Dänemark. Der Vorjahressiebte Tschechien – im Vorjahr überraschte gewann der DEB das Duell mit 4:3 nach Verlängerung – ist am Samstag um 12 Uhr der Gegner, ehe zum Abschluss der Vorrunde die USA warten (27. April, 16 Uhr).
Parallelgruppe: Neben Kanada finden sich dort auch die Slowakei, Finnland, Lettland und Norwegen (im Vorjahr in der Relegation gegen die Schweiz siegreich).
Favoriten: Kanada hat zuletzt zweimal den Titel gewonnen – und der Sturm besticht abermals mit Scoringpower. Die USA holten wie Schweden in den vorigen vier Jahren stets eine Medaille – und die Tre Kronor reisen diesmal mit einem Kader an, der auch dank starker Mittelstürmer mit Gold einhergehen könnte. Die Slowakei? Dreimal in Folge Vierter. Finnland hat nach schwächeren einen guten Jahrgang.
Playoff-Modus: Die Top-Vier jeder Gruppe treffen überkreuz im Viertelfinale am 29. April aufeinander, ehe auf die Sieger die Halbfinals am 1. Mai warten. Wie schon in der Vorschlussrunde werden die Spiele um Bronze respektive um Gold (beide am 2. Mai) sämtlich im Pavol-Demitra-Eisstadion in Trencin ausgetragen.
Playdown-Modus: Die Fünftplatzierten der beiden Vorrundengruppen treffen am 29. April um 10 Uhr zum Relegationsspiel an. Der Sieger hält die Klasse, der Verlierer spielt im Folgejahr in der U18-WM der Division I.
Stadien: Gruppe A spielt im Pavola-Demitra-Eisstadion in Trencin. Die Gruppe B tritt im Vladimir-Dzurilla-Eisstadion in Bratislava an – benannt nach dem Ex-Star-Torhüter, der 1978/79 für den Augsburger EV und 1979 bis1982 für den SC Riessersee spielte. In Bratislava finden zwei Viertelfinals statt – alle weiteren K.o.-Spiele steigen in Trencin.
TV-Hinweis: MagentaSport streamt die deutschen Spiele sowie das Endspiel live und kostenlos.
Martin Wimösterer