Die Edmonton Oilers unterlagen in der Nacht auf Donnerstag mit 4:6 gegen die Anaheim Ducks, die die Playoff-Serie somit ausgleichen.
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Die Edmonton Oilers haben in der Nacht auf Donnerstag den 1:1-Ausgleich in ihrer Playoff-Serie gegen die Anaheim Ducks hinnehmen müssen – und das trotz der Tore von Leon Draisaitl und Josh Samanski. Draisaitl traf aus sehr spitzem Winkel – für ihn wie gewohnt kein Problem – zum 1:0 für die Oilers. Dann nahmen die Anaheim Ducks das Geschehen mehr und mehr in die Hand, lagen zwischenzeitlich mit 4:2 in Front. Doch Zach Hyman und schließlich Samanski mit seinem ersten NHL-Playoff-Tor – er schloss per Direktabnahme ab, nachdem er von Jack Roslovic von hinter dem Tor angespielt worden war – stellten auf 4:4. In den Schlussminuten der Partie trafen dann aber die Ducks noch zweimal und feierten mit dem 6:4 somit ihren ersten Sieg der Serie.
JOSH SAMANSKI IN HIS PLAYOFF DEBUT 🤯🇩🇪 #LetsGoOilers pic.twitter.com/z3YuvZLcCq
— Edmonton Oilers (@EdmontonOilers) April 23, 2026
Bereits den dritten Erfolg im dritten Spiel holten dagegen die Philadelphia Flyers gegen den Erzrivalen Pittsburgh. Nach dem 5:2-Heimsieg, in dem vor allem ein starkes zweites Drittel mit 3:0 Toren für die Flyers den Unterschied machte, brauchen diese nun nur noch einen Sieg, um den Sweep in der ersten Runde perfekt zu machen.
Das längste Spiel der Nacht dauerte noch bis kurz vor 8 Uhr deutscher Zeit, ehe ein Sieger gefunden war. Die Dallas Stars führten in Spiel 3 bereits mit 2:0, ehe die Minnesota Wild – erstmals mit Nico Sturm im Lineup, der neun Minuten Eiszeit erhielt – die Partie in ein 3:2 drehen konnten. Matt Duchenes Ausgleich rettete Dallas in die Overtime. Dort dauerte es bis in die zweite Verlängerung, bis Wyatt Johnston im Powerplay in Minute 93. den 4:3-Siegtreffer besorgte, als er einen Schuss von Miro Heiskanen entscheidend abfälschen konnte. Damit dreht Dallas die Serie und führt nun mit 2:1.
Michael Wutz