Konrad Abeltshauser, der als München Ikone gilt, soll einen neuen DEL-Club haben: die Löwen Frankfurt.
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Es war ein offenes Geheimnis, dass die Löwen Frankfurt nach der Verpflichtung von Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg, Zweijahresvertrag) nach einem weiteren gestandenen Verteidiger mit deutschem Pass suchen. Dem Vernehmen nach hatten sie auch bei Sinan Akdag (zuletzt bei den Nürnberg Ice Tigers) angeklopft. Nun haben sie nach Informationen von Eishockey NEWS und der AZ ihren passenden Mann gefunden: Konrad Abeltshauser hat mehreren Quellen zufolge bei den Löwen zugesagt – es soll sich um eine Vereinbarung handeln, die über die Saison 2026/27 hinausgeht. Dies soll eine entscheidender Punkt gewesen sein, warum er ein Münchner Angebot zur Verlängerung ausschlug und sich für die Offerte aus Frankfurt ausgesprochen haben soll. Die offizielle Bestätigung der Löwen steht dazu aus.
Abeltshauser stammt aus dem bayerischen Oberland und durchlief die Tölzer Nachwuchsschule. Nach Jahren in Nordamerika kam der heute 33-Jährige Anfang 2016 zum EHC Red Bull München. Für den Club spielte er bis zuletzt und trug zu vier Deutschen Meisterschaften bei. 2016/17 wurde er als DEL-Verteidiger des Jahres ausgezeichnet. Er gilt als EHC-Ikone (Spitzname: „Kini" - bayerisch für König) und nahbarer Kerl für die Fans.
Der 1,96-Meter-Hüne bringt neben Erfahrung eine starke Plus/Minus-Statistik mit. Er gilt als hervorragender Schussblocker und guter Typ in der Kabine. Künftig dem Vernehmen nach eben in der Frankfurter Kabine.
Martin Wimösterer