Serge Aubin am Sonntag mit dem DEL-Meisterpokal.
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War der fünfte Meistertitel auch der vorerst letzte für Trainer Serge Aubin bei den Eisbären Berlin? Nur kurze Zeit nach dem entscheidenden 4:1-Sieg in Spiel 5 der DEL-Finalserie meldete das Schweizer Internetportal Watson, dass der Franko-Kanadier ab der kommenden Saison Coach des SC Bern werden soll. Erst im Juni des vergangenen Jahres hatte der Meistermacher seinen Kontrakt in Berlin vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2028 verlängert. Kommt nun der Abschied?
Ein Engagement in der Schweiz wäre für den 51-Jährigen kein Neuland. Als Spieler war er von 2004 bis 2011 in Genf, Biel und Fribourg aktiv. Auch als Cheftrainer arbeitete Aubin bereits in der höchsten Schweizer Liga. In der Saison 2018/19 übernahm er die ZSC Lions, überstand aber nicht einmal eine Saison und wurde im Januar entlassen. In der Spielzeit danach heuerte er bei den Eisbären an und wurde in der Hauptstadt zum zweiterfolgreichsten DEL-Trainer nach Don Jackson. Besonders bemerkenswert: Alle 15 Playoff-Serien mit den Berlinern gewann Aubin.
Nach dem entscheiden Sieg in Mannheim am Sonntag – nach der Schlusssirene war Aubin besonders emotional und hatte Tränen in den Augen – hatte er gesagt: „Diese Meisterschaft ist besonders. Respekt an meine Spieler. Wir waren diese Saison vielen Schwierigkeiten ausgesetzt, auch in den Playoffs. Wir haben aber nie aufgegeben und unsere Siegermentalität gezeigt. Wir wussten immer, dass wir eine starke Mannschaft haben. Ich bin stolz auf alle, welchen Einsatz sie auf unserer gemeinsamen Reise gezeigt haben.“