Der beste in Schweden: Aik Stockholms Goalie Viktor Fasth erhält zum zweitenmal in Folge die Honken Trophy
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Zum zweitenmal in Folge wurde der schwedische Nationaltorhüter Viktor Fasth mit der Honken Trophy für den besten Torhüter in den Elitserien ausgezeichnet. Der 29-Jährige, der 2010 aus der zweiten Liga zu AIK wechselte und auf Anhieb sich mit exzellenten Leistungen ins Nationalteam hexte, war auch in dieser Saison mit einem Gegentorschnitt von 2,12, einer Fangquote von 93,14 Prozent und fünf Shut-outs der Garant für den Play-off-Einzug des Außenseiters.
Die erste Hürde ist genommen. Eduard Lewandowski und Dimitrij Kotschnew ziehen mit ihrem Team Atlant Mytishi ins Halbfinale der Western Conference ein. Mit dem 2:1-Sieg im sechsten Spiel bei Severstal Cherepovets gelang der entscheidende vierte Erfolg in der Serie. Dem russischen Nationalspieler Nikolai Zherdev gelang der Siegtreffer exakt fünf Minuten vor Spielende. Lewandowski, der mit fast 21 Minuten die meiste Eiszeit im Team verbuchte, stand beim 1:1-Ausgleichstreffer in der 47. Minute durch Brando Radivojevic mit auf dem Eis.
In der zweiten noch laufenden Viertelfinalserie des Westens geht es in die siebte Runde. Dinamo Riga glich mit einem 3:1-Erfolg über Torpedo Nizhny Novgorod zum 3:3 aus. Das alles entscheidende siebte Spiel findet am Samstag in Nizhny Novgorod statt.
Mit zwei Heimsiegen starteten die Viertelfinalserien in der tschechischen Extraliga. Der HC Pardubice und die weißen Tiger aus Liberec führen mit 1:0.
In der EBEL deutet alles auf ein rein österreichisches Duell im Finale hin. Sowohl die Black Wings aus Linz, wie auch die Rotjacken des Klagenfurter AC gewannen ihr zweites Halbfinalmatch. Linz führte zwar in Ljubljana nach 22 Minuten schon mit 3:1, musste aber noch den 3:3-Ausgleich in der 50. Minute hinnehmen. Für die Entscheidung sorgte Danny Irmen nach 60 Sekunden in der Overtime. Für den US-Amerikaner und erfolgreichsten Torjäger der Linzer war es der 29. Saisontreffer.
Klar mit 4:1 besiegte der Klagenfurter AC die Gäste aus Kroatien. Drei Powerplaytreffer brachten den KAC bis zur 34. Minute mit 3:0 in Front, da sich Zagreb mit 32 Strafminuten erneut zu oft in Unterzahl brachte, während der KAC ganze sechs Minuten kassierte. John Lammers zerstörte mit einem Emty-Net-Goal zum 4:1 in der 59. Minute alle Hoffnungen Zagrebs.
Das erste Spiel der beiden Kontrahenten, das von einer heftigen Massenschlägerei überschattet war, hat sich in den Rekordbüchern der EBEL verewigt, denn mit 255 Strafminuten wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Bisher war die Partie zwischen Alba Volan 19 und den Red Bulls aus Salzburg aus dem Jahr 2008 mit 252 Minuten Rekordhalter.
Mit einem Sweep haben die ZSC Lions den amtierenden Meister HC Davos aus dem Rennen geworfen. Im vierten Spiel vor über 11.000 Zuschauern im Zürcher Hallenstadion genügte den Lions ein 1:0-Erfolg zum Weiterkommen. Für das goldene Tor sorgte Patrick Bärtschi in der 34. Minute. Nachder Vorrunde belegten die Zürcher nur Rang sieben, während der Schweizer Rekordmeister von Platz zwei aus startete. Alle anderen Serien gehen in die fünfte Runde, die am Samstag stattfindet.
Den Klassenerhalt in trockene Tücher haben die SCL Tigers ebenfalls mit einem Sweep über den HC Ambri-Piotta gebracht. In Spiel vier gelang vor nur 2.030 Zuschauern ein deutlicher 4:1-Erfolg in Ambri.
Peter Schnettler